2022 ... Auf zu neuen Ufern und.........?

Dienstag, 12. Juni 2018

Flaggen, Sehenswertes, Amerikaner

Was so eine Schweizerflagge bewirkt

Wir lagen in Stavanger im zentrumsnahen Hafen am längsseits am Steg. Als wir nach unserem ersten Museumsbesuch (Konservenmuseum) und Stadtrundgang schnell etwas auf dem Boot assen, da tönte es auf dem Steg: En Guete mitänand. Die Schweizerflagge zieht auch in Norwegen jegliche Leute diverser Länder an. Nach dem Essen ging es dann noch ins Ölmuseum und schlendern im Städtchen war angesagt. Wie geplant wollten wir am frühen Freitagmorgen zum Lysefjord segeln/fahren. Wir waren gerade am Frischwasser füllen des einen Tankes, da sprach Peter wieder „schweizerdeutsch“ als ich vom Wasserhahn zurück gelaufen kam. Ein Schweizer Paar mit ähnlichem Dialekt wie wir, hörte ich. Da kann ich natürlich nicht lange warten und fragen, ob es Thurgauerdeutsch ist oder….? Was iich danach aber sah….  der Aufdruck auf der Jacke von diesem Mann….. Lisa und Ruedi, das glaubt ihr mir nicht so schnell…. J !
TV Teufen Läufergruppe, überall sind die Läufer und der TV Teufen war in Stavanger vertreten. Wer denn dies war, da ratet mal!! Einer der gerne laaaange läuft. Die Auflösung erfolgt bildlich, wenn wir mal gutes WLan (kann aber noch dauern) haben, bis dahin raten oder in der Läufergruppe fragen.

Dem AIS Problem gingen wir am Freitag in der früh nochmals nach. Wir fanden heraus, ab wann unser Signal, welches wir senden von anderen nicht gesehen wird. Beim Termin mit Niklas, der uns die neuen Batterien und Autopiloten eingebaut hat, musste er noch etwas betreffend Solarpanell installieren. Da ich meistens alles fotographiere, konnten wir genau nachvollziehen ab wann unser Signal nicht mehr funktionierte. Da wir alle Daten der anderen Boote mit AIS Geräten an Bord sahen, dachten wir, dass alles o.k. ist. Nachdem wir die Sicherung mal aus- und wieder eingestellt hatten, bekamen Peter von Marine Traffic auch das E-Mail, dass wir in Stavanger angekommen sind. Da ich immer etwas skeptisch bin, fragte ich dann noch die zwei holländischen Segler ob sie ein AIS System an Bord hätten und mal prüfen könnten, ob sie uns sehen. Der Eigner startete den Plotter und …… er sah uns trotzdem nicht. So wurde aus dem frühen Auslaufen eben doch nichts. Jetzt war der Anruf in die Vindö Marin ein muss. Niklas hat uns betreffend Batterieeinstellungen nie zurückgerufen oder Peters SMS beantwortet und nun noch das mit dem AIS, welches seit seinem Besuch nicht sendet….. das akzeptieren wir nicht. Henrik von der Vindö Marin meldete sich und sagte uns, dass er sich bei Niklas sofort melde, damit dieser uns zurückruft. Wann ….. kommt denn das Telefon….., wenn nicht jetzt, dann……. ! Auf alle Fälle bekamen wir mit viel Druckmittel das ersehnte Telefon mit Niklas. So wurden danach die Batterieeinstellungen geprüft und da war ersichtlich, dass gewisse Einstellungen immer noch auf die alten Bleibatterien gestellt war. Dies gehörte eigentlich zu Niklas Aufgabe nach der Montage, alles auf den neuen IST-Stand zu setzen. Das AIS wurde geprüft und ich fragte erneut unsere Holländer, ob sie uns erkennen. Was bis zum Schluss dann auch so war. Kurz und gut, kaum war das Telefon mit Niklas beendet, legten wir auch gleich ab.
 
Die Fahrt zum Lysefjord unternahmen wir bei sonnigem Wetter und in kurzen Hosen und T-Shirt es wurde immer wärmer. Unser Ziel war die Ankerbucht Helleren, wo wir auf 11.5 M den Anker warfen. Wir waren kaum in der Bucht, als ein kleineres Motorboot mit norwegischer Flagge ganz nah und langsam an uns herangefahren kam. Was wollen denn diese 4 Personen, darf man hier nicht ankern oder was ist da falsch, dachte ich mir? Nichts von alle dem, eine Frau fragte auf Berndeutsch, wie wir denn mit dem Segelboot von der Schweiz hier her gekommen sind. Sie sei mit ihrem Mann per Wohnmobil bei diesen norwegischen Freunden zu Besuch und diese wollten es wissen, denn dachten sie, dass dies auf dem Wasserweg nicht möglich sein könnte. Möglich ist es, via Rhein ans Meer zu kommen, aber dies haben wir ausgelassen. Eine Schweizerflagge wird im Norden gesehen, egal wo man liegt!
Ein Anlegetrunk und danach wasserten wir das Dinghi, denn wollten wir rüber zum kleinen Anleger fahren, bei dem wir anderntags anlegen wollten. Von dort geht ein Wanderweg zur Preikestolhytta (Parkplatz aller Touristen) und danach zum Preikestolen (Predigtstuhl) eines der markanten Wahrzeichen Norwegens. Die 25 x 25 m grosse Steinplattform ohne Absperrung, hoch über dem Lysefjord wird jährlich von ca. 300‘000 Besuchern erwandert steht auf unserer Wanderkarte.

Preikestolen, Florli, Lysebotn

Pünktlich um 7:30 Uhr fuhren wir am Samstag mit dem Dinghi los im Gepäck die Wanderschuhe, Rucksack etc.. Gemäss meinen Einschätzungen sollte es eine Tour von ca. 6-8 Std. geben ohne die Hin- und Rückfahrt. Bis auf wenige Minuten hatten wir 6 Std. inkl. einer längeren Pause auf dem Preikestolen. Der Weg führte am Anfang entlang des Wasserfalles ca. 300 Hm hoch, durch dichtes grün und Nadelgehölz bis wir zu einem See kamen, den wir rechtsherum umwanderten bis wir zur Preikestolhytta kamen. Kein Mensch weit und breit zu sehen, dies änderte sich jedoch, als wir kurz vor 10 Uhr beim Touristenparkplatz ankamen. Viele waren unterwegs zu diesem Wahrzeichen von Norwegen. Im Aufstieg überholten wir sicherlich ca. 200 Leute oder mehr, denn waren wir ziemlich zügig unterwegs und als wir oben ankamen um 11 Uhr, waren schon viele dort oben. Unser Wanderführer sagte 1 Std. 50 Min. müsste man für den Aufstieg rechnen und hier bei der Wandertafel waren 2 Std. pro Weg angegeben. In einer Std. waren wir oben inkl. Fotostopps. Auf der 25 x 25 m grossen Aussichtsplattform sah man vieles. Für einige war dies DER GROSSE GIPFEL! Von fliegenden Korken, Menschen welche 3 m vor der Kante schon nicht mehr aufrecht stehen konnten vor Angst, man sah querbeet verschiedene Leute und verschiedene Szenenbilder. Wir kletterten eine zurückversetze Kante hoch und genossen den Rundblick auf die Plattform noch von oben. Unser Abstieg war dann zu Beginn etwas anders und als wir auf der normalen Aufstiegsroute zurück waren, waren noch mehr Menschen unterwegs, ob rauf oder runter. Unten beim Parkplatz angelangt umwanderten wir den See noch auf die andere Seite und hinab zum Dinghi. Die 35 Min. Fahrt zur Amelia war mit der Vorfreude auf etwas zu trinken und einer Abkühlung im 20 Grad warmen Fjordwasser gespickt. Wir waren nach dieser Tour ziemlich müde. Das Baden war nicht mehr so schön wie Tags zuvor, denn kam ziemlich viel Wind in die Ankerbucht, was sich sehr wellig anfühlte. Dinghi wieder auf dem Boot verstauen, damit wir am anderen Morgen nach dem Anker auf, schnellstens weiterfahren können. Der neuste Wetterbericht, den wir noch einholten, sagte für Sonntag ab ca. 14 Uhr Regen an. Wir entschlossen uns dazu, dass wir die 4444 Florli Kraftwerkstufen hochlaufen wollen und nicht bis zum Fjordende nach Lysebotn fahren werden.

4444 Florlitreppenstufen ca. 740 Höhenmeter aufwärts entlang der Kraftwerkröhren. Die Stufen sind alle aus Holz, manchmal sind die Stufen sehr schmal, dann wieder etwas grösser und manchmal sehen sie aus wie eine Katzentreppe.Es gibt am 23. Juni auch einen Treppenlaufwettkampf haben wir in einer Broschüre gelesen, wie der funktioniert, ich denke das kann nur mit Einzelstart gehen, da ein Überholen oft unmöglich ist. Wir schafften es in knapp 60 Min. inkl. einer Pause dazwischen um uns in einem Treppenbuch einzutragen, ähnlich einem Gipfelbuch, nur war dies nicht auf dem Gipfel, sondern ca. bei Stufe 3300. Peter musste da einen Energieriegel zu sich nehmen und weiter ging es. Oben angelangt ging unsere Wanderung mit Halbjogging weiter. Wir umrundeten den Troppeskosknuten entlang diverser Seen, inkl. einem kleinen Schneefleck, den wir überqueren mussten. Der Weg war zu Beginn eine Strasse mit vielen Steinen und später dann über Heidekrautwege bestückt mit Birken und am Schluss durch Nadelwälder hinunter nach Florli, wo Amelia auf uns wartete. Man sah, dass der Wind stärker wurde auf dem Wasser und wir betraten das Boot und innerhalb 12 Minuten hatten wir abgelegt. Ruckzuck Zackzack ging dies, denn wollten wir weg sein bevor noch mehr Schwell Amelia an den Steg drückte und eben das Wetter trübte und die ersten Regentropfen kamen dann auch schon. Wir segelten mit dem Vorsegel langsam zum Lysefjordende nach Lysebotn. Zur Stärkung assen wir etwas Kàse, Oliven, Chorizo und Gürkli mit Brot. Das Wetter trübte immer schneller und der Regen prasselte dann schnell recht stark herunter der Wind liess nach und so fuhren wir mit Motor zum Hafen. Wo ist der beste Platz, damit der Schwell der Fähren und des evt. kommenden Westwindes, Amelia nicht so herumschaukelt? Wir haben einen guten Platz gefunden direkt hinter der Hafenmole mit einem Tiefgang von 2.4 Meter haben wir 40 Centimeter Wasser unter dem Kiel. Der Regen hörte auf und wir unternahmen gleich mal einen Spaziergang. Bei der Touristenauskunft sagte man uns, dass der Hafenplatz gratis ist. Beim nahegelegenen Campingplatz kauften wir uns Duschjetons, damit wir die Florlitreppen-Schweiss-Wanderung sauber abduschen konnten. Beim Hafen selber haben wir keinen Strom und auch kein Wasser. Wir könnten auch an Bord duschen, aber wir haben lieber unsere verschwitzten Kleider vom Preikestolen und den Florlitreppen mit unserer Waschmaschine gewaschen. Nun liegen wir in Lysebotn, dem letztem Ort des Lysefjords. Was sehen wir denn da, als wir vom Duschen zurückkommen? Ein Boot mit einer amerikanischen Flagge. Amerika, dies Flagge haben wir noch nie gesehen an einem Boot. Als wir am Boot vorbeilaufen kommt gleich der Bootseigner aus dem Boot und wie es so ist unter Seglern, man spricht gleich mal dies und das.
Das Wetter sollte für den nächsten Tag regnerisch sein, das heisst für uns: einen Bordtag einziehen hier in Lysebotn wo es kaum was gibt ausser einer Jugendherberge, einem Campingplatz, einem Kiosk und einer Touristenauskunft und….. einem Basejumpingbüro. Was wollen wir denn hier tun? Es gibt da noch etwas sehenswertes, was viele Touristen als Wanderung machen: den Kjeragbolten. Der Kjeragbolten ist ein eingeklemmter länglicher und ungesicherter Felsblock beinahe 1000 m über dem Fjord. Das Wetter sollte nach dem Bordtag wieder besser werden und so wollen wir dort hin. Zu Hause planten wir, dass wir mit den Bikes bis zum Parkplatz, die 27 Kehren (10% Steigung) hochfahren. Da das Wetter uns nicht so anmachte zuerst die Bikes zusammensetzen, im kühlen Wetter die 7 km hochfahren und danach noch die Wanderung von ca. 2 Std. zum Bolten und danach wieder zurück, unter die Füsse zu nehmen. Wir entschlossen uns für die Fahrt mit dem Bus um 8:30 Uhr, aber zuerst hatten wir noch einen amerikanischen Abend vor uns.

Die persönliche Einladung auf das amerikanische Segelboot von Susan und James haben wir natürlich angenommen. Das heisst, wir betreten in Norwegen amerikanisches „Wasserfahrzeug“ und die Diskussionen schweifen vom Beruf, Segeln, Trump, Politik etc…. auch sie wollen um 8:30 Uhr mit dem Bus bis zum Wanderstart fahren.
Kjeragbolten unser Ziel. Das Wetter beim Parkplatz auf 640 Metern war hochneblig. Der Weg begann gleich mal steil über grosse Granitplatten aufwärts. Auf den Wanderpfeilen war die Markierung 4.9 km bis zum Kjeragbolten. Je höher wir kamen, desto nebliger wurde es und so verliefen wir uns noch auf den letzten Metern vor dem Bolten. Die gute Markierung war verwirrlich, oder waren wir derart nervös? Wir liefen im Kreis herum und so standen wir erneut vor dem letzten Wegweiser. Was wir nicht ahnten, dass wir durch den Schneepfad runter laufen müssen. Von dort hörte man auch viele Stimmen, aber eben durch den Nebel sah man nur wenige Meter. Schade oder auch nicht für die Fotos von diesem Felsblock. Beide standen wir auf diesem Felsblock, aber mir fürchtete es ziemlich. Zum guten Glück war das Wetter nicht strahlend schön, ansonsten hätte man die 984 Meter gleich runter zum Wasser gesehen und das wäre für mich ein Grund gewesen, diesen Kjeragbolten nicht zu betreten. Unsere Tour führte uns danach nicht am gleichen Ort zurück. Unser Wanderführer hat da eine Rundtour angegeben, der auf dem Rückweg einem idyllischen Pfad folgte, bis wir für die letzten 2 km wieder auf die Aufstiegsstrecke kamen. Da der Bus erst um 15 Uhr eine Rückfahrt hatte, liefen wir die vielen Haarnadelkurven zurück, was uns für die gesamte Strecke eine Kilometerzahl von knapp 20 km auf unseren GPS Uhren angab. Wir waren ca. um 14:15 Uhr zurück und genossen den heissen Kaffee und die letzten Stücke des Tirolercakes, den ich kurz nach der Ankunft in Lysebotn gebacken habe. Eine Dusche rundete diese Wanderung ab und Morgen werden wir wieder weitersegeln.

Norwegen

Auf diesem Törn ist manches etwas anders. In Norwegen gibt es nicht überall WLan, was heisst, dass der Blogg eher hinterher hinkt. Dann sind wir oft mit den Problemen an Bord beschäftigt, öfter auf längeren Touren unterwegs und somit war die Zeit zum Blogg schreiben sehr rar geworden. Die vielen Fotos hat Peter gestern auf das Laptop geladen und irgendwann gibt es Bilder im Blogg….. wann…..???  
Bis gestern hatten wir wundervolles, warmes Prachtwetter, von dem wir im letzten Jahr nur geträumt hatten. Draussen essen und länger an Deck bleiben, das hatten wir bis vorgestern. Nun soll es übermorgen stark windig werden und das Wetter soll auch wieder eher bewölkt als sonnig werden. Peter spickt gerade die Karten, denn unsere Route für die nächsten Tage ist noch ungewiss. Unser Plan war mal, dass wir nach dem Lysefjord zum Hardangerfjord gehen. Dies wird eher nicht der Fall sein, aufgrund des bevorstehenden Wetters und unserem Treffpunkt in Bergen mit Pavel. Mal schauen wo uns die Reise hinwindet. Auf alle Fälle werden die Amerikaner mit dem kleinen 34 Fuss Segelboot auch nordwärts weitersegeln. Sie haben uns gestern Abend erzählt, dass sie beim Hinsegeln nach Lysebotn uns im Hafen liegend auf dem AIS gesehen inkl. Namen und allen Angaben. Da hat sich das lange Telefongespräch mit Niklas betreffend AIS und unseren Batterieeinstellungen am Mastervoltgerät gelohnt und das ist sehr erfreulich. Die neuen Liziumbatterien sind wirklich super.

Wir grüssen euch von Lysebotn zuhinterst im Lysefjord!

Donnerstag, 7. Juni 2018

AIS

Funktion AIS

Es ist schon gut, wenn man Leute in der Schweiz hat, welche unseren Blogg genau prüfen. Wir haben somit den Hinweis bekommen, dass unser AIS den eigentlichen Standort von uns nicht mitteilt. Dem sind wir gestern Abend zu später Stunde noch nachgegangen, denn senden wir unser Signal.
So haben wir gestern noch die Sicherung aus- und wieder eingeschaltet und siehe da, der aktuelle Standort kann nun unter Marine Traffic wieder angeklickt werden.
Ob das Problem damit behoben ist wissen wir noch nicht genau und so warten wir auf den Rückruf von Niklas, der am gesagten letzten Senden an der Verkabelung gearbeitet hat.

Weshalb ist dies wichtig für uns? Wir wollen, dass uns die grossen Schiffe auf den Navigationssystemen auch erkennen und sehen. Dafür haben wir das AIS eingebaut, damit wir die Boote auf dem Plotter sehen und wir auch gesehen werden und dies mit all unseren Daten inkl. dem Schiffnamen.
Jetzt ist es uns auch klar, weshalb der grosse Frachter, den Peter vor der Stavangereinfahrt nicht zurückgefunkt hat.

Vielen Dank für den Hinweis. Wir sitzen jetzt eben noch in Stavanger und laufen noch nicht aus.

Fahrt nach Stavanger

Pünktlich um 06:00 Uhr schrillt der Wecker, es ist sonnig hell und windstill im Hafen. Wir holen uns unsere 4 Brötchen im gesagten Laden, welche im Hafenpreis von 250 NOK enthalten sind. Wir trinken schnell etwas Tee und legen kurz nach 07:15 Uhr ab und fahren durch den idyllischen Nordregapet. Glattes Wasser, rote Bootshäuser entlang des linken Ufers und das alles bei super sonnigem Wetter. Wie vohergesagt hat es für die Amelia kaum Wind dass unsere Segel stehen oder dass wir etwas vom Fleck kommen so wird es für uns eine „Bootstour“ entlang der Südküste mit Motor. Kurz vor Stavanger dann doch noch etwas Segeln, jedoch nur mit der Genua.

In Stavanger werden wir uns sicher verweilen um uns Gamle Stavanger, die Umgebung, evt. Museen etc. etc. anzuschauen. Das nächste Ziel wird der Lysefjord sein, wo wir dann berühmte Sehenswürdigkeiten erwandern/besteigen werden.
Die Stavangerzeit ist bereits abgeschlossen, da wir lieber mehr Zeit am Lysefjord haben. Stavanger ist auf alle Fälle eine Reise wert!!!! Morgen werden die Leinen wieder losgeschossen.

Dies und Das

Fotos kommen dann auch mit der Zeit.

Danke für den Tipp, welchen ich betreffend Marine Traffic bekommen habe, dass dies nicht funktioniert. Da mir schlicht weg die Zeit und oft das WLan fehlt um dem nach zu gehen hilft dies evt.: gibt den Link normal bei Google oder einer anderen Suchmaschine ein, so hoffe ich, dass es funktioniert. Meine Vermutung, es könnte an den neuen Datenschutzbestimmungen sein, welche Funktionen auf eine andere Webseite verhindern. Es funktionieren noch mehrere Dinge nicht mehr, wie im letzten Jahr, was ärgerlich ist, sorry.

Wir denken an Euch


Wir haben viele Geschenke an Bord, welche wir von Euch, ob Familie oder guten Freunden erhalten haben. Jedes Mal, wenn wir etwas in die Hand nehmen, geht ein Blitzgedanke an euch und das ist immer sehr schön. Tee oder Sirup aus der Innerschweiz, Risotto mit Pilzen von SAC Freunden, Risottomix vom Vietnamesen, Essig und Tee von Saunafreunden, hausgemachter Essig von unseren Hausverwaltern, zum Apero etwas aus dem Kanton Zürich, Caramelbutter von drei süssen Thurgauern (oder nur dort wohnenden ;-) ), Muffinmischung mit Feuerwerk aus der Familie (noch nicht gebacken evt. zum Mittsommernachtsfest), die feinen Truffes von Pavel waren schnell weg, Powerfood von fiten Leuten aus Thal, Jasskarten mit Ameliadruck von den Zuckerbäckern aus dem Thurgau, das ist in etwa alles oder eben gut verstaut auf der Amelia.

Was wirft man alles über Bord?

Ablegetag 4. Juni


Nach ca. 4 Stunden Bettzeit schrillte der Wecker um 03:35 Uhr unsere gesetzte „Leinen-los-Zeit“ haben wir auf 04:00 Uhr gelegt und dies haben wir bravurös bestanden. Amelia verlässt den Werfthafen und wir trinken Tee während der Fahrt. Das Wetter war etwas mystisch trüb, ich hatte ziemlich Kopfschmerzen, aber sonst war die Welt in Ordnung. Unser „lange Schlag“ soll uns bis nach Egersund bringen, sofern wir als Crew und das Wetter mitspielen wird. Schaun wer mal würde Georg jetzt sagen.

Den 12 Seemeilen langen Sund, bis wir zum Skargerrak kommen, sind wir mit Motorstrom unterwegs. Die Crew ist müde und meine Kopfschmerzen lassen durch die Tabletteneinwirkung langsam nach. Um 06:00 Uhr sind wir am Skargerrak und da herrscht ein etwas rauhes Gewell. Die alte Dühnung vom Westwind brachte uns ca. 2 m hohe Wellen gegen uns. Es geht nicht lange und ein flaues Magengefühl macht sich bei mir bemerkbar. Kopfschmerzen und Übelkeit zusammen, das wird auf die Länge nicht gut rauskommen. So schiebe ich noch eine Tablette gegen Seekrankheit ein. Wie wird das weitergehen, kaum auf dem offenen Meer, erst gestartet und der lange Schlag soll ca. 200 Seemeilen lang werden?

Dem Skipper erkläre ich gleich mal wie es mir geht und der sagte dann gleich auch, mir ist es auch etwas schlecht. Mein nächster Schritt, ich hole mir noch so einen Spezialkaugummi gegen Übelkeit und kaue vor mich hin. Wir motoren weiter gegen diese Wellen und dann lerne ich etwas NEUES! Wie wirft man etwas aus der Magenregion über Bord? Es ist ca. 08:00 Uhr und der Skipper steht an der Reeling und ist am Spuken und Husten. Wow, ein gelungener Start 2018 auf der Amelia. Das Gegengewell senkte sich mit der Zeit und der Wind kam wie vorausgesagt und die Segel werden gesetzt. Mit unserem neuen Autopiloten segeln wir die geplante Route. Beide sind wir schlapp, müde und so schläft immer mal wieder jemand an Deck. Bei Beiden ist von Essen ist nicht die Rede, ab und zu mal etwas trinken das ist alles. Unser Magengefühl ist noch leicht flau, aber sonst geht es uns gut. So gut geht es dem Skipper, dass er den neuen Carbonspinnakerbaum ausprobiert ohne es mir zu sagen, denn war ich unten am Dösen. Als ich hörte, dass die Genua nur noch herumschlug und nicht mehr schön im Wind stand, sah ich am Fenster, dass der Skipper draussen herumhantiert. Dies gefällt mir nicht so, wenn er am Bug vorne etwas montiert ohne ein Info zu geben. Also stehe ich auf und gehe hoch, kann dem Skipper mit der Genuaschot helfen und dabei werfe ich auch etwas über Bord. Nein nein, nichts aus dem Magen, meine super Sonnenbrille ohne etwas zu merken landet im Wasser. Ich hatte diese  beim Dösen noch oben auf der Stirne, aber wusste dies nicht mehr. Lieber eine Brille über Bord als der Skipper, während dem ich döste! Was wäre wenn? Wenn etwas geschehen wäre, ich hätte nichts gemerkt und nichts tun können. Mann über Bord und Frau schläft, super Schlagzeile. Ich hätte mir immer ein Gewissen machen müssen, aber zum guten Glück ist alles gut verlaufen und noch besser: die Schwimmwestenausrüstung hat Peter mit einem MOB1 AIS-Sender (Firma RescueME) ausgestattet. Dieser Sender löst ein AIS Signal aus, wenn wir über Bord fallen. Alle umliegenden Schiffe mit eingebautem AIS bekommen dann einen Notruf gesendet.  AIS = Automatisches Identifikations System

Die Wettervoraussage war windmässig eher schwacher, was uns erneut zum Motoren zwang. Die Genua wurde eingerollt und das Grosssegel stützte uns etwas vom Geschaukel. Wir teilten uns eine Chinesische Nudelsuppe, etwas Warmes braucht der Mensch und Salz ist auch gut. Die Zeit vergeht und bald war es 19 Uhr und Peter durfte sich schlafen legen. Wachschicht = Nachtschicht war angesagt. Wir wechselten ab und lustig waren unsere Essensgelüste. Peter wärmte sich etwas Risotto im Mikrowellengerät (die neuen Batterien erlauben dies) bei seiner ersten Wachschicht und ich hatte Lust auf ein Stück kaltes Schweinefiletstück, als ich zur zweiten Wachschicht kam.

Der Wind kam dann wieder zurück, die Genua wurde gesetzt und es lief wunderbar. Wir segelten bis kurz vor die Einfahrt des Fahrwassers nach Egersund. In Egersund konnten wir um 13:30 Uhr längsseits zum Pier auf der Backbordseite anlegen. Wir assen etwas Kleines und machten uns gleich los um das Örtchen etwas zu besichtigen. Im Touristenbüro empfahl uns die nette junge Dame noch diverse Spaziergänge und bald mal waren wir im nahe gelegenen Wald. Verschiedene Wanderwege waren mit Farben gekennzeichnet und bald mal liefen wir an kleineren und grösseren Badeseen und Plätzen zum Baden vorbei. Ein herrlicher Spaziergang auf verschiedenen Wegen mit Natur pur Gefühlen. Wir merkten aber auch, dass wir ziemlich müde waren, nicht körperlich sondern kopflastig.

Ein langer Schlag vorbei und am nächsten Morgen wollen wir weiter nach Stavanger fahren ca. 55 Seemeilen. Dazu gehört das Vorbereiten der Route, Wetterbericht herunterholen, die Ablegezeit festlegen und nicht all zu spät ins Bett gehen.

Sonntag, 3. Juni 2018

Amelia liegt immer noch im Hafen....weshalb denn das????

Sonntag, Ruhetag, Leinen los wäre angesagt gewesen...…

Dieses Jahr ist es wirklich wie verhext, wir kommen kaum weg. Immer kommt wieder etwas dazwischen.
Als wir von zu Hause wegfahren wollten, war das Laptop von Peter das Argument, denn das neuste Windows Update hat die Druckereinstellungen lahm gelegt. Was tun in der Not? Wir haben eine Aushilfslösung gefunden, aber eben eigentlich sollte man alles neu Aufsetzen, nichts von Allem was unser PC Spezialist gemacht hat, hat geholfen.

Nun eben wieder zurück zu unserem Sonntag. Dem eigentlich geplanten Sonn- und Auslauftag vom Werfthafen. Tja, wenn da nicht so ein neues Geräusch in der Vorschiffskoje gewesen wäre. Ich hörte ein komisches Rauschen. Kurze Zeit später hörte man eine Pumpe und Wasser, welches aus dem Boot gepumpt wurde. Es war die Bilgenpumpe. Im Motorenraum war die Dusch- und die Hauptbilge voll mit Wasser gefüllt gewesen.
Woher kommt dieses Wasser, was ist es für Wasser (Frischwasser oder Salzwasser), was ist defekt, etc. etc.! Da ich kleiner als Peter bin, liege ich sehr gut auf dem Batteriegehäuse im Motorenraum und sehe auch mehr in die Tiefe. So habe ich Wasser fliessen gesehen, bei abgestellter Frischwasserpumpe, die Frischwasserpumpe lief ganz langsam und die Bilge füllte sich innerhalb kurzer Zeit. Gestern Abend hat Peter noch gesagt, dass wir heute vor dem Ablegen nochmals unsere Frischwassertänke auffüllen werden. Ich schaute nochmals auf die Wasserstandsanzeige und sah, dass dieser beinahe voll war, denn habe ich gestern im Verlaufe des Tages den Tank noch umgestellt. Wo war diese Anzeige heute Morgen um 9 Uhr???
Nur noch 1/3 war da drin von den 350 Litern.

Sonntag ist Ruhetag so haben wir uns auch verhalten. Ruhig haben wir das Leck gesucht und das dann auch gefunden. Der Zulaufschlauch vom Tank zur Waschmaschine hatte ein winzig kleines Loch. Manchmal ist es gut, wenn auch kleine und wendige Leute an Bord sind, denn kroch ich mich durch das kleine Kästli oberhalb der Waschmaschine nach hinten und konnte dann hinter die Maschine zu den Schläuchen schauen. Wie ein Rasensprenger spritzte ganz sanft Wasser aus dem Löchli.
Danach war Sonntag der Arbeitstag angesagt. Alle Türen, Waschmaschinenkästlitür entfernen, Waschmaschine herausheben, und danach Schraubi Schraubi von unten von Peter. Schlauch kürzen, wieder Schraubi Schraubi und montieren montieren und dafür benötigten wir 3.5 Stunden für die Behebung dieses Lecks.

Nun ist dies wieder im Lot, aber es dauerte nicht lange, da war es definitiv so, dass die Tastaturmaus von Peter den Geist aufgab. Man kann ja alles auch ohne Maus erledigen, aber so Streckenwetterpläne erstellen funktioniert viel besser mit einer Maus. Zum guten Glück gibt es in Udevalla ein super grosses Einkaufsareal mit diversen Läden (inkl. IKEA) und die haben am Sonntag geöffnet. Wir wurden fündig und die Maus funktioniert sogar!

Es ist nun definitiv der Fall, dass wir Morgen in der früh ablegen werden und gleich einen langen Schlag unternehmen wollen (ca. 220 Seemeilen). Abkürzen können wir immer noch, wenn wir zu müde sind oder die Seekrankheit uns stressen würde.

Der Wecker wird kurz nach 3.30 Uhr losgehen und dann sollte es zackig vorwärts gehen mit dem Ablegen der Amelia.

Euch Allen einen guten Wochenstart. Wir grüssen aus Schweden und melden uns aus Norwegen.

Unser AIS ist an und unter der Rubrik Aktueller Standort könnt ihr den Link anklicken Standorte sollten bei genügend Empfang ersichtlich sein.

Samstag, 2. Juni 2018

Sommer in Schweden

Viel zu tun, lange Tage, super Wetter

Am späten Montagabend sind wir in der Vindō Marin angekommen. Es wurde uns gesagt, dass dies der erste Regen seit 4 Wochen sei. Die Anreise unternahmen wir in Etappen, auf gut Deutsch beinahe die gleiche Route wie bei Törnende im letzten Jahr. 500 km Fahrt, übernachten auf dem Parkplatz des Wildparks Knüllwald, 500 km fahren, grosses Wiedersehen bei SchoMo‘s. Laaaaaange Pause bei ihnen inkl. Hafenbesichtigung, Matjesbrötchen, Spaziergang, Eis essen, Abendessen vom Grill, übernachten auf dem Vorplatz in unserem Minicamper, dann knappe 800 km fahren via Malmö nach Vindōn. Die letzten ca. 300 km bei Vollschiffwetter. Aquaplaning vom Grössten, zum Teil auch mal ein Blindflug dies war hässlich. Wer war da wohl am Driven?? 🤔🤔

Sollen wir noch ausräumen oder lassen wir es bleiben war da die  Frage. Das Auto räumten wir dann doch noch ziemlich aus, mal mit und mal ohne Regen. Es war dann mal auf dem Boot, aber noch nicht verräumt. 🤭

Nachtessen und bald mal ins Bett. Amelia liegt „Füdle an Füdle“ zur SY Thaani, unserem unweit von uns wohnenden Nachbar.

Um 10 Uhr hatten wir den Übernahmetermin mit Henrik von der Werft. Zum Glück hat es geregnet, denn so sah man auch, dass 2 der neu eingedichteten Fenster nicht dicht waren und dass der gesteckte Mast im Küchenraum nass war. Beim Henriktermin wurde alles in etwa besprochen, was gemacht wurde und wir merkten danach, dass einiges noch nicht an Bord war, aber dies ist hier in Schweden innerhalb kurzer Zeit erledigt, oder irgend jemand kümmert sich darum.

Es gab viele Neuerungen, welche beim Werftaufenthalt auf der Amelia gemacht wurden. Niklas (Raymarinespezialist) hat die Batterien und den Autopiloten ersetzt. Henrik sagte uns: Niklas kommt in the afternoon. Ab wann ist afternoon????

Um 18:15 Uhr begann ich in der Küche, denn niemand war mehr hier in der Werft. Raclette wollten wir draussen an der Sonne geniessen.

Kaum war das Gas angestellt, kam Niklas daher. Bis ca. 20 Uhr war er hier und den nächsten Besuch wurde auf 7:30 Uhr gesetzt. Raclette genossen wir danach trotzdem noch draussen bei über 20 Grad und schöner Sonnenuntergangsstimmung. 

Pünktlich kam Niklas und als er ging war es bereits ca. 13 Uhr. In dieser Zeit montierte er zuerst, testete und danach nochmals Erklärstudium der neuen Liziumbatterien. Einstellungen des Displays am Mastervoltpanell und dann fuhren wir raus um den Autopiloten zu testen. Dies wurde dann eine lange Sache. Ein altes und ein neues System gegeneinander funktionierte nicht wie gewollt. 3 mal kamen wir zurück in den Hafen und jedes Mal joggte Niklas zum Auto zurück um etwas zu holen. Endlich klappte auch diese Angelegenheit. Es ist nicht einfach ein neues Gerät zu montieren, dass danach auch kompatibel mit den alten Geräten ist. All diese Dinge im Kopf oder nötigen Teile mitzunehmen ist nicht selbstverständlich.

So war dies mal erledigt, aber es muss noch etwas in unserer Anwesenheit montiert werden. Peter hat einen zweiten, leichten Spi-Baum bestellt, den man in der Länge nach Peters Wunsch kürzt und diesen auch dort montiert, damit er bei Nichtgebrauch nicht ungünstig an Deck herumliegt. Daniel sollte vorbeikommen, aber so wie wir gehört haben, fehlen da noch die Befestigungsteile 🙈🙈. Erneut warten, die News welche wir dann bekamen, dass Daniel am nächsten Morgen kommt. Sie kamen um den Mittag und testeten mit dem Segel, aber der Wind war zu stark und die Befestigungsteile am Mast mussten noch abgeändert werden. Neuer Termin heute um 7:30 Uhr oder dann, wenn die Teile hier sind. Es ist nun gebohrt und die Befestigungen sind am Mast, aber niemand hatte bis jetzt Zeit für uns für die Montage.

Das Leben an Bord ist nicht immer so wie man sich dies wünscht, dafür erledigt man Dinge, welche immer verschoben wurden. Das Wetter ist so warm, wie wir das letztes Jahr noch nie hatten. Draussen Essen und bei offenen Fenstern schlafen.

Unsere Karten, welche wir von Deutschland direkt zur Werft versenden liessen, waren nämlich auch noch nicht da. Hilfe! Gemäss Angaben des Versenders lautete die Antwort: sie sind in Schweden, aber es kann noch ca. 3-5 Tage dauern bis die in der Werft sind. Die Karten kamen doch zeitiger an und wurden vorgestern Mittag in der Werft abgegeben.

Der Spinnackerbaum wurde am Freitag Mitte Nachmittag gebracht und montiert. Bei allem Warten haben wir uns ins Wetterstudium gesetzt. Der Wind ist leider nicht so das, was für uns spricht. Das Einkaufen haben wir auf den Samstag verschoben und ablegen werden wir voraussichtlich am Sonntag. Nun werden wir uns nochmals wettertechnisch oder besser windmässig Weiterbilden.

Euch Allen senden wir sonnige Schwedengrüsse Peter und Moni


 


 

 

 



Samstag, 26. Mai 2018

Amelia ist erwacht

Erwachen des Blogs

Wie Amelia, so war auch der Blog im Winterschlaf. Neue Ideen, neue Ziele, wie bei Amelia. Das Amelia im Wasser ist und dass man an ihr die Segel angeschlagen hat, hat uns ein Nachbar per Mail mitgeteilt inkl. einem Foto.
Heute haben wir von Pavel erfahren, dass Amelia AIS Daten sendet, also sieht man wo sie liegt.

Was machen denn wir? Interessiert uns dies alles nicht oder sind wir immer noch im Winterschlaf????

Nein, wir sind bald startklar. Wir verraten noch nicht viel, denn es soll ja spannend werden für euch Leser. Wohin es geht, das steht auf der Startseite. Wie die Route aussieht.....das wissen wir auch noch nicht genau.

Unser erster Fixpunkt ist Bergen, dort müssen wir am 27. Juni sein, denn dort wird Pavel zu uns kommen.

Was wir dieses Jahr neu mitnehmen:
Crossbikes (unsere Klappis werden ersetzt)
Wanderschuhe
Steigeisen
Pickel
Rucksack
Klettergstältli
Seil
Zelt
Schlafsack

Komische Segelausrüstung in diesem Jahr 😇😅😅.

Also wir wünschen euch viel Vergnügen beim Blog lesen.