2022 ... Auf zu neuen Ufern und.........?

Sonntag, 17. Juni 2018

Fotos Egersund bis Stavanger

Egersund unser Hafenplatz


Abfahrt aus Egersund am nächsten Morgen

Begrüssungsdame vor der Einfahrt in Richtung Hafen

Spiegelglatt



Bald verlassen wir den Sund und hoffen auf Wind

Kaum Wind, keine Segel oben, dafür Blogg schreiben


Leuchtturmpassage kurz vor der Einfahrt nach Stavanger


Eine Ölplattform steht auf der Backbordseite. Bevor diese an den richtigen Standort platziert wird, werden noch Tests durchgeführt.

Auf diesem Frachter wird ein Teil einer Ölplattform zusammengebaut

Mächtig sieht dieses Gebilde aus

 auch von hinten

Unsere Hafeneinfahrt in Stavanger bei super Wetter

Auf der linken Seite quer zu diesem grünen Schiff liegen wir

da ist Amelia

 Gamle Stavanger

173 Holzhäuschen sind in diesem Altstädtchen, sehr gepflegt mit vielen Blumen und Kopfsteinpflaster zu sehen

Hübsche Gärten mit vielen Rosen etc.



 Wir durften noch ein Rettungsboot besichtigen





viele Instrumente und interessante Dinge hörten wir

Konservenmuseum

Vor der Ölindustrie war Stavanger die führende Stadt für Fischkonserven. Wir durften eine spannende Führung in diesem Museum erleben

Wie die Fische für das Räuchen vorbereitet wurden

Diverse Maschinen wurden entwickelt, damit die Arbeitsvorgänge nicht mehr alle von Hand gemacht werden mussten

Das Räuchen der Fische war eine sehr heikle Angelegenheit. Nicht alle Öfen waren gleich heiss, das Wetter spielte auch eine Rolle und vieles weitere mehr. Der Beruf Fischräucher war ein gut bezahlter Job, denn nach ca. 2.5 Jahren konnte sich ein Fischräucher ein Haus kaufen.


Diverse Musteranordnungen der Fische in die Konservendose. Dies war eine Frauenarbeit von Hand.


Die Maschine zum Verschliessen der Dosen.

Etikette drauf und fertig

 Das Ölmuseum

Ein moderner Bau


Vom Dach des Ölmuseums sieht man auf den zweiten Gästehafen von Stavanger


Ölplattformen wie sie am Standort aussehen


Eine Fluchttreppe, welche wir natürlich auch ausprobiert haben

bald unten

von oben

2 Holländische Kriegsschiffe

Ein Frachter mit Helikopterlandeplatz

 

Samstag, 16. Juni 2018

WLan gefunden

Wir haben WLan

Der Abendspaziergang zum Gästehafenzentrum hat sich wahrhaftig gelohnt. Der WLan Code war auf einer Infotafel aufgeschrieben, wir laufen zurück zum Boot und testen dies sofort.
Es funktioniert wunderbar mit Bilder laden, aber jetzt ist auch für mich Feierabend mit dieser Arbeit.
Ich werde mich beeilen, dass noch mehr Bilder im Blogg erscheinen werden.

Noch etwas

Rauf und runter wie bei der heutigen Velotour geht es auch hier im Hafen, denn Amelia geht rauf und wieder runter. Zum ersten Mal spürt sie das so richtig. Wir bewegen uns mit der Tide geht es ca. 1.5 Meter hoch und wieder runter.

Jetzt grüssen wir euch mit einem tollen Abendrot, das gerade draussen zu sehen ist. Es ist immer noch hell und so werde ich gleich noch ein Foto schiessen.
En schöne Sunntig mitänand.

Auf los geht's los

Sonnenaufgang


Wir haben schön Wind und es läuft wunderbar

Wo bleibt der Wind jetzt?

Egersund wir kommen bald

Bei der Einfahrt nach Egersund

Ein Fischerboot der grösseren Art bei der Einfahrt zum Hafen

Am nächsten Morgen werden wir in diese Richtung losfahren

erster Hafenplatz, Egersund längsseits

Bummeln durch Egersund




Spaziergang zum Naherholungsgebiet oberhalb Egersund




Badeseen, Seeli, ob gross ob klein es hat viele hier oben


Jung und alt am Baden

Fitnesszenter Egersund


Das wird getestet und Peter bezeichnet diese als Fitness nach Wikingerart

 

Die ersten Bilder von der Vindö Marin

Raclette an Bord in der Vindö Marin

Raclette bei diesem Wetter kurz nach 21:00 Uhr

Mittwoch kurz nach 07:30 Uhr, Niklas installiert etc.

Erklärungen werden abgegeben


Peter liegt im Motorenraum auf der Batteriebox mit den neuen Lizium Batterien drin

Neue Geräte für die neuen Batterien wurden montiert

Erklärungen werden abgegeben wofür dies zwei schwarzen Kästlis sind



Nun geht es auf's Wasser um den neuen Autopiloten zu testen. Was wir nicht wissen, dass das AIS in der Zwischenzeit nicht mehr von der Amelia sendet.

Erklärungen betreffend den Batterieeinstellungen am Mastervolt Bedienteil Easy View 5

Rechts das neue Autopilot Bedienteil oben an Deck

Wo soll der neue Carbon Spybaum montiert werden?


Daniel und Henrik diskutieren und Peter schaut zu


Klaus montiert die Befestigungselemente für den Spybaum

Platzierung des Spybaumes

Mastkran zum montieren der Segelmaste

Leck an der Wasserzufuhr der Waschmaschine beheben

Weg mit dem defekten Schlauchteil

Unten die Waschmaschine, oben das enge Kästli in das ich mich reinzwängte um das Leck zu orten und Peter von oben her Licht zu geben

Eng und schmal das Kästli

Alles wieder montiert, jede Tür und jede Kästlitür wie wenn nichts gewesen wäre

Klaus mit seinem wunderschönen Holzboot. Sein Herz und seine Hingabe für dieses Boot ist da.

Törnstart um 04:00 Uhr, Vindö auf Wiedersehen.

 

Seglerleben

Ich habe doch nur ein Stück bekommen

Was ist denn nur mit Skipper Peter? Da schneide ich je ein Stück von meinem improvisierten Sturm-Cake ab und mache in dieser Zeit Kaffee und als ich mit dem Kaffee ankomme, ist der Teller vom Skipper bereits leer. Ich habe doch noch kein Stück bekommen heisst es und sofort schneidet er sich ein Stück von diesem „Null acht fünfzehn Cake“ ab. Kaum auf dem Teller ist das Stück auch wieder verschwunden und damit es nicht so auffällt, schneidet Peter mir ein zweites Stück ab, damit er sich ein drittes abschneiden kann. Bei dem bleibt es jedoch nicht, denn ein Viertes wird gleich noch verschlungen, obwohl er meinte, er habe nur ein Stück davon bekommen. Dieser Cake wird auf alle Fälle nicht alt werden, wenn er den morgigen Tag überhaupt überleben wird. Der Cake haue dem Fass den Boden heraus, meinte der Skipper. Zum guten Glück sitzen wir nicht in einem Fass, ansonsten hätten wir nasse Füsse bekommen. Wir sind also definitiv nicht am Verhungern und eine grosse Leistung an diesem Sturm-/Regentag haben wir nicht vollbracht. Einfach nur mega fein sei dieser und niemandem durfte ich ein Stück davon geben, nicht mal dem Holländer auf der Archimedes, der alleine mit seiner 36 Fuss Bavaria unterwegs ist.

Dieses holländische Boot lag zur selben Zeit in Stavanger wie wir, der Name kam mir bekannt vor, als wir in Kopervik anlegten. Weshalb mir der Name so bekannt vor kam, wurde mir erst bewusst, nachdem Peter mir erzählte wo der Holländer in den vergangenen Tagen gewesen ist. Als wir auf das Nichtfunktionieren des AIS in Stavanger informiert wurden, wollte ich diesen Bootseigner fragen, ob er schauen könne, ob er uns mit seinem AIS sehe. Das war nämlich das einzige Boot, welches das AIS System eingeschaltet oder überhaupt AIS an Bord hatte. Dieser Holländer lag im Päckchen mit einem norwegischen Boot, niemand auf beiden Booten war zu sehen, deshalb liess ich es bleiben, zuerst über das norwegische Boot zu steigen, um danach beim Holländer anzuklopfen. Das gehört sich nach meiner Ansicht nicht. Lustig wie man sich wieder trifft. 
 
Kopervik erwacht nach dem Sturm

Der Hahn kräht kurz vor 06:00 Uhr und siehe da, das Kopervik zeigt sich von der sonnigen Seite. Im Hafen liegen wir sehr ruhig, kaum ein Windchen ist zu sehen. Wir schlendern zur Dusche und machen uns danach bald fertig zum Ablegen. Als wir die letzte Leine lösten, kam der Holländer an Deck und wollte uns behilflich sein. Er wünschte uns eine gute Fahrt und meinte evt. sehe man sich unterwegs nochmals. Seine Reise geht via Bergen zu den Shetlandinseln, wo er Mitte Juli seinen Kollegen an Bord nehmen wird. Ganz Alleine ist dieser sicher bald 70 jährige Mann unterwegs, Hut ab.


Wir kommen gut vorwärts und sind bald mal kurz vor Haugesund. Bei der Brückenpassage haben wir ziemlich viel Strömung mit uns 2.6-3.1 Knoten die wir getrieben werden. Nach der Brücke war die Strömungsverwirblung zu sehen und auch spürbar. Da wir nicht auf der Flucht sind, verliessen wir das Fahrwasser kurz und nahmen den Wasserweg durch Haugesund. So konnten wir sehen, wo man dort anlegen könnte. Die Passage war kurz und bald waren wir wieder auf unserer geplanten Route. Es dauerte nicht mehr lange, bis wir den geschützten Sund verliessen und aufs Meer hinaus kamen. Die Wellen kamen recht gross uns entgegen. Es war nicht so ein lustiger Kurs, rauf und runter. Die Segel setzten wir, als es etwas ruhiger wurde. Die Kursänderung danach, war zum Segeln auch kein Paradestück, denn wellte es einfach auf die andere Seite und die Genua stand nicht schön im Wind. Die Genua rollten wir ein, der Motor wurde wieder gestartet und so fuhren wir bis wir zum Bomlafjorden eindrehen konnten. Die Landabdeckung auf der rechten Seite half bald, dass das lästige Gewell aufhörte und wir die Genua wieder setzen konnten. Auch hier hilft uns eine Strömung, dass wir schneller vorankommen. Der Wind kommt von der angenehmen Seite, die Sonne scheint immer noch und Blogg schreiben geht auch. Wir haben bald 41 Seemeilen hinter uns und die Uhr zeigt 14:29. Das Tagesziel ist noch nicht genau definiert, Jondal am Hardangerfjord könnte er heissen. Dies liegt ca. 28 Seemeilen vor uns.

Wir sind heute aber wirklich viel gesegelt und Peter wollte kaum hören damit. Bis wirklich sehr kurz vor dem Hafen waren die Segel oben. Da habe ich meine Anlegevorbereitungen (Leinen und Fender) während dem Segeln gemacht damit der Skipper dann nicht auf mich warten muss. Tja und dann als wir anlegen wollten…. kam der Regen zurück. Bis ca. 2.5 Std. vor der Hafeneinfahrt war es trocken, dann kam mal Regen, den wir an der Wärme aussassen und dann wieder Sonnenschein. Dies wechselte sich dann immer wieder und es sah so aus, dass es trocken bleibt bis wir im Hafen sind. Dem war leider nicht so. Kurz vor 20 Uhr waren wir in Jondal fest. Kleiderwechsel und für mich rief die Küche, heute gab es zum ersten Mal Pasta (Spaghetti) und Salat. Zum Dessert norwegische Erdbeeren mit Schlagrahm. Bis jetzt hat der Skipper noch keinen Cake verlangt, aber er träumt noch davon, denn diesen wollte er nicht zu den Erdbeeren.

Es war ein langer Segeltag mit vielen Segelmeilen. 66 Seemeilen waren auf dem Tageslogstand, wenn man jedoch denkt, dass wir sicher 10 Std. (oder mehr) mit mehr als 1 Knoten Strömung von hinten unterwegs waren, dann gibt das noch einige Seemeilen mehr dazu.
 

Landtag zum ersten Mal Crossbikes und keine Klappis
Die Wetterprognosen, welche wir gestern Abend angeschaut haben prophezeien nicht viel Sonnenschein. Heute Samstag soll es noch sonnig werden und danach Regen, Bewölkung und das für die kommenden 5 Tage. L So haben wir beschlossen, dass wir eine Radtour von ca. 90 km absolvieren werden. Die Strecke soll schön sein, entlang vieler Obstgärten und zweimal hilft uns die Fähre, damit wir auf die andere Seite kommen. Wie wir das Radfahren auf Norwegens Strassen erfahren werden? Da wir keine Klappis mehr an Bord haben, sondern unsere Crossbikes, welche wir haargenau in der Sauna unterbrachten, muss Peter nun diese zuerst zusammenmechen. Beide Räder befestigen, Sattel verstellen und Schutzbleche anbringen und natürlich pumpen etc.. Die Crossbikes stehen bereit, aber wir verholen Amelia zuerst noch ca. 20 m nach hinten, denn der Norweger mit der 46 Fuss Hallbergrassy fuhr weg. Unsere Tour startend hier in Jondal geht zuerst bis nach Utne, dort mit der Fähre rüber nach Kvanndal und von dort bis nach Torvikbygd, danach Fährenüberfahrt nach Jondal wo wir gleich hinter dem Fähranleger liegen. Die erste Strecke bis nach Utne war landschaftlich sehr schön. Es ging rauf und runter, ähnlich kleinen Passstrassen, dann durch Obstplantagen welche sehr viele Früchte angesetzt haben. Mostindien in Norwegen und dies direkt am Fjord. Was ich persönlich jedoch noch nie so gesehen habe sind sooooo viiiiiiieeeele Kirschenplantagen. Am Wegesrand verkauften die Bauern in kleinen Verkaufsständen die ersten reifen Kirschen. Wir erreichten nach anspruchsvollen 36 km  Utne, wo die Fähre gleich da war, auf die Fähre und wenige Minuten waren wir schon  unterwegs auf die andere Seite. Das Wetter war etwas bedeckt, aber dies änderte sich bald wieder. Rauf und runter ging es auch auf der anderen Seite. In Northeimsund besuchten wir noch die Holzbootausstellung, es gab einen Kaffee und ein Stück Kuchen, Fahrplan studieren und dann in Windeseile die restlichen ca. 13 km bis zur Fährstation fahren. Nochmals rauf und runter, nur dieses Mal lief die Zeit mit uns, denn wollten wir nicht 1 Stunde hier auf die nächste Fähre warten. Wir waren am Fährhafen, als die Fähre kurz vor dem Anlegen war. Eine wunderschöne Tour und die Crossbikes waren sehr super hier auf Norwegens Strassen. Wenn das Wetter Morgen mitmacht, wollen wir die Räder nochmals bewegen und dies zum Gletscher hoch. Angeschrieben sind 19 km und dies sicher anspruchsvolle Kurven und eher einer Passfahrt ähnlich. Den Gletscher haben wir heute bereits gesehen, wie er im Sonnenlicht erstrahlte. Mal sehen wie es Morgen aussieht.
 
Freies WLan
Da haben wir freies WLan und schon dachte ich, jetzt kann ich endlich Fotos in den Blogg stellen. Leider klappte dies nicht, den die Seite lässt keine Bloggseiten zu. Also ich komme nicht mal auf die Bloggseite, schade ich habe mich schon so sehr darüber gefreut. Was noch dazu kommt, jetzt wo wir 20 m hinter dem Standort von gestern liegen, klappt die Verbindung vom Boot aus auch nicht. Auf der Suche nach WLan läuft man dann herum.
 

Windglück, WetterGestern hatten wir super Glück mit dem Wind. Wir konnten bis vor den Hafen segeln. Heute wäre dies nicht gegangen, denn hatte es kaum Wind im Fjord. Das Wasser wirkt wie ein Spiegel. Wann wir Jondal verlassen werden wissen wir noch nicht genau. Das Wetter sagt eher nass bis Freitag. Für die geplanten Gletscherwanderungen ist dies ungünstig, aber den Weg bis nach Odda, dem einen Arm des Hardangerfjord, wollen wir doch noch unternehmen.

Das sind so die News von hier aus Jondal.


Donnerstag, 14. Juni 2018

Wetter- und Ortwechsel


Amelia wird gewaschen


Unsere amerikanischen Freunde haben wir am zweiten Abend zu uns auf ein Glas Wein eingeladen. Die Planung wohin es am nächsten Tag gehen soll, haben wir noch nicht fertig abgeschlossen. James sagte uns, dass sie nach Tau fahren werden, um dort die zwei stürmischen Tage auszusitzen, mit dem Ziel den Preikestolen zu besuchen. Peter’s Wetterbericht, den er am Tag zuvor heruntergeladen hatte, war nicht so arg schlimm, wie James dies uns erklärte. Nach dem Besuch planten wir unsere Tour, die ca. 60 Seemeilen lang werden soll und in Kopervik enden wird.

Die Leinen warfen wir um 07:00 Uhr in Lysebotn los. Es hatte wenig Wind und so motorten wir die 20 Seemeilen bis zuvorderst des Lysefjords. Wir hofften so sehr, dass wir den Kjeragbolten vom Wasser aus noch sehen und fotografieren können. Dies war erneut nicht der Fall, denn die Nebelschwaden zogen immer wieder mal dichter, mal weniger dicht um diese Bergspitzen herum. Als wir aus dem Fjord kamen, wehte der Wind uns direkt auf die Nase. Zum Segeln geht das nur mit Kreuzen, Kreuzen und nochmals kreuzen und von vorwärts kommen ist da nicht viel zu sehen. Eine einfache Zeitrechnung wie lange wir für die  geplante Strecke von 60 Seemeilen haben (ohne kreuzen) lautet: Durchschnittsgeschwindigkeit von 6 Knoten Fahrt in der Stunde à ergibt 10 Stunden bis nach Kopervik à dies wiederum heisst 17:00 Uhr ungefähre Ankunft. Der Motor lief nochmals 20 Seemeilen und es spritzte ab und zu ziemlich von Vorne über die ganze Amelia. Ein Salzwasserbad oder Peeling für Amelia. Unsere Route änderten wir etwas damit wir noch die Segel setzen konnten. Es ging hart am Wind, bei ziemlich welliger See voll schräg durch das Wasser. Die Sonne schien und wir waren zügig unterwegs. Amelia mit den über 20 Tonnen gab alles, was manchmal so 6.6-7 Knoten Fahrtgeschwindigkeit ergab. Um nach Kopervik zu gelangen mussten wir dann doch noch etwas kreuzen. Mir war bewusst, dass wir seit unserem Törnstart noch nicht viel die Segel oben hatten. Das hart am Wind segeln war dann gleich wieder mal eine Magenprüfprobe. Die Schweizer-Cervelat meldete sich dann ganz leicht, dass sie noch nicht verdaut sei. Die Wendemanöver klappten mit unserem Autopiloten auch gut, aber musste ich mich zuerst wieder an dies gewöhnen. Meine Aufgabe, die Schot im rechten Moment zu werfen ging gut und ich war froh, dass ich nicht das Dichtnehmen der anderen Schot als Aufgabe hatte, dafür wäre mein Magen zu unstabil gewesen. Die letzten 4 Seemeilen drückte Peter an der Höhe und so konnten wir bis kurz vor die Hafeneinfahrt in einem Zug segeln. Pünktlich um 17:00 Uhr begannen wir mit dem Anlegemanöver am Schwimmsteg. Der Holländer von der Archimedes half uns dabei und fragte gleich ob wir auch den bevorstehenden Sturm hier ausharren wollen. Erneut jemand, der von Sturm spricht und Skipper Peter möchte doch gleich am frühen Morgen weitersegeln??!

Amelia wurde sichtlich mit Salzwasser gewaschen, alles was man berührte war klebrigsalzig. Die Fenster wollte Peter noch mit Frischwasser abspritzen, als wir unseren Süsswassertank noch füllten, denn diese waren mit Salzflecken bestückt. Da das Wetter eh auf nass wechseln wird, liessen wir diese Arbeit bleiben. Was ist nun mit diesem Wetterbericht los, kommt der Sturm nun auch bei unserem Wetterbericht oder erneut nicht? Der neue Wetterbericht, den wir am Abend anschauten war definitiv auf ein NICHT-AUSLAUFEN bestimmt. Wind 8-10 Bft und Böen zwischen 8-11 und dies über den ganzen Tag inkl. Regen. Anstatt die Fenster zu putzen brachten wir alle Fender aus und befestigten Amelia noch besser am Steg.

Amelia wird mit Regenwasser gewaschen, als wir erwachten. Der Regen prasselt auf das Deck, der Wind ist noch nicht so heftig, aber dies ändert sich im Laufe der Zeit. Vor der Hafeneinfahrt sieht man ein sehr wellenwerfendes Gewässer, wenn man überhaupt bis dorthin sieht. Die Bäume welche wir in der Nähe sehen, schüttelt es hin und her. Amelia schaukelt zwar hin und her, aber dies in angenehmer Weise. Es regnet, pfeift mal mehr mal weniger, es ist trüb, ein Stubenhockertag inkl. einer Cakebackeinlage. Peter montiert noch eine neue Steckdose, Musik läuft, die Heizung heizt, im Thermoskrug ist heisser Tee und Blogg schreiben geht da wunderbar. Irgendwann werden wir noch einkaufen gehen und uns mal nach Internet umschauen, im Hafen gibt es leider kein Wifi. Unsere Internetlösung mit unserem Hotspot klappt sosolala, oft ist dies zu schwach, um eine angenehme Verbindung herstellen zu können.

Sturmnasstrübe Grüsse aus Kopervik von der Ameliastube.
 

Morgen wollen wir weiter nordwärts segeln, ob sich das Sturmtief bis dann angenehmer anfühlt als heute wird uns der neuste Wetterbericht sicher mitteilen. Auf alle Fälle ist in den nächsten Tagen Regen angesagt. Nächste Fjordansteuerung ist der Hardangerfjord, mal sehen wie weit wir Morgen kommen.

Dienstag, 12. Juni 2018

Flaggen, Sehenswertes, Amerikaner

Was so eine Schweizerflagge bewirkt

Wir lagen in Stavanger im zentrumsnahen Hafen am längsseits am Steg. Als wir nach unserem ersten Museumsbesuch (Konservenmuseum) und Stadtrundgang schnell etwas auf dem Boot assen, da tönte es auf dem Steg: En Guete mitänand. Die Schweizerflagge zieht auch in Norwegen jegliche Leute diverser Länder an. Nach dem Essen ging es dann noch ins Ölmuseum und schlendern im Städtchen war angesagt. Wie geplant wollten wir am frühen Freitagmorgen zum Lysefjord segeln/fahren. Wir waren gerade am Frischwasser füllen des einen Tankes, da sprach Peter wieder „schweizerdeutsch“ als ich vom Wasserhahn zurück gelaufen kam. Ein Schweizer Paar mit ähnlichem Dialekt wie wir, hörte ich. Da kann ich natürlich nicht lange warten und fragen, ob es Thurgauerdeutsch ist oder….? Was iich danach aber sah….  der Aufdruck auf der Jacke von diesem Mann….. Lisa und Ruedi, das glaubt ihr mir nicht so schnell…. J !
TV Teufen Läufergruppe, überall sind die Läufer und der TV Teufen war in Stavanger vertreten. Wer denn dies war, da ratet mal!! Einer der gerne laaaange läuft. Die Auflösung erfolgt bildlich, wenn wir mal gutes WLan (kann aber noch dauern) haben, bis dahin raten oder in der Läufergruppe fragen.

Dem AIS Problem gingen wir am Freitag in der früh nochmals nach. Wir fanden heraus, ab wann unser Signal, welches wir senden von anderen nicht gesehen wird. Beim Termin mit Niklas, der uns die neuen Batterien und Autopiloten eingebaut hat, musste er noch etwas betreffend Solarpanell installieren. Da ich meistens alles fotographiere, konnten wir genau nachvollziehen ab wann unser Signal nicht mehr funktionierte. Da wir alle Daten der anderen Boote mit AIS Geräten an Bord sahen, dachten wir, dass alles o.k. ist. Nachdem wir die Sicherung mal aus- und wieder eingestellt hatten, bekamen Peter von Marine Traffic auch das E-Mail, dass wir in Stavanger angekommen sind. Da ich immer etwas skeptisch bin, fragte ich dann noch die zwei holländischen Segler ob sie ein AIS System an Bord hätten und mal prüfen könnten, ob sie uns sehen. Der Eigner startete den Plotter und …… er sah uns trotzdem nicht. So wurde aus dem frühen Auslaufen eben doch nichts. Jetzt war der Anruf in die Vindö Marin ein muss. Niklas hat uns betreffend Batterieeinstellungen nie zurückgerufen oder Peters SMS beantwortet und nun noch das mit dem AIS, welches seit seinem Besuch nicht sendet….. das akzeptieren wir nicht. Henrik von der Vindö Marin meldete sich und sagte uns, dass er sich bei Niklas sofort melde, damit dieser uns zurückruft. Wann ….. kommt denn das Telefon….., wenn nicht jetzt, dann……. ! Auf alle Fälle bekamen wir mit viel Druckmittel das ersehnte Telefon mit Niklas. So wurden danach die Batterieeinstellungen geprüft und da war ersichtlich, dass gewisse Einstellungen immer noch auf die alten Bleibatterien gestellt war. Dies gehörte eigentlich zu Niklas Aufgabe nach der Montage, alles auf den neuen IST-Stand zu setzen. Das AIS wurde geprüft und ich fragte erneut unsere Holländer, ob sie uns erkennen. Was bis zum Schluss dann auch so war. Kurz und gut, kaum war das Telefon mit Niklas beendet, legten wir auch gleich ab.
 
Die Fahrt zum Lysefjord unternahmen wir bei sonnigem Wetter und in kurzen Hosen und T-Shirt es wurde immer wärmer. Unser Ziel war die Ankerbucht Helleren, wo wir auf 11.5 M den Anker warfen. Wir waren kaum in der Bucht, als ein kleineres Motorboot mit norwegischer Flagge ganz nah und langsam an uns herangefahren kam. Was wollen denn diese 4 Personen, darf man hier nicht ankern oder was ist da falsch, dachte ich mir? Nichts von alle dem, eine Frau fragte auf Berndeutsch, wie wir denn mit dem Segelboot von der Schweiz hier her gekommen sind. Sie sei mit ihrem Mann per Wohnmobil bei diesen norwegischen Freunden zu Besuch und diese wollten es wissen, denn dachten sie, dass dies auf dem Wasserweg nicht möglich sein könnte. Möglich ist es, via Rhein ans Meer zu kommen, aber dies haben wir ausgelassen. Eine Schweizerflagge wird im Norden gesehen, egal wo man liegt!
Ein Anlegetrunk und danach wasserten wir das Dinghi, denn wollten wir rüber zum kleinen Anleger fahren, bei dem wir anderntags anlegen wollten. Von dort geht ein Wanderweg zur Preikestolhytta (Parkplatz aller Touristen) und danach zum Preikestolen (Predigtstuhl) eines der markanten Wahrzeichen Norwegens. Die 25 x 25 m grosse Steinplattform ohne Absperrung, hoch über dem Lysefjord wird jährlich von ca. 300‘000 Besuchern erwandert steht auf unserer Wanderkarte.

Preikestolen, Florli, Lysebotn

Pünktlich um 7:30 Uhr fuhren wir am Samstag mit dem Dinghi los im Gepäck die Wanderschuhe, Rucksack etc.. Gemäss meinen Einschätzungen sollte es eine Tour von ca. 6-8 Std. geben ohne die Hin- und Rückfahrt. Bis auf wenige Minuten hatten wir 6 Std. inkl. einer längeren Pause auf dem Preikestolen. Der Weg führte am Anfang entlang des Wasserfalles ca. 300 Hm hoch, durch dichtes grün und Nadelgehölz bis wir zu einem See kamen, den wir rechtsherum umwanderten bis wir zur Preikestolhytta kamen. Kein Mensch weit und breit zu sehen, dies änderte sich jedoch, als wir kurz vor 10 Uhr beim Touristenparkplatz ankamen. Viele waren unterwegs zu diesem Wahrzeichen von Norwegen. Im Aufstieg überholten wir sicherlich ca. 200 Leute oder mehr, denn waren wir ziemlich zügig unterwegs und als wir oben ankamen um 11 Uhr, waren schon viele dort oben. Unser Wanderführer sagte 1 Std. 50 Min. müsste man für den Aufstieg rechnen und hier bei der Wandertafel waren 2 Std. pro Weg angegeben. In einer Std. waren wir oben inkl. Fotostopps. Auf der 25 x 25 m grossen Aussichtsplattform sah man vieles. Für einige war dies DER GROSSE GIPFEL! Von fliegenden Korken, Menschen welche 3 m vor der Kante schon nicht mehr aufrecht stehen konnten vor Angst, man sah querbeet verschiedene Leute und verschiedene Szenenbilder. Wir kletterten eine zurückversetze Kante hoch und genossen den Rundblick auf die Plattform noch von oben. Unser Abstieg war dann zu Beginn etwas anders und als wir auf der normalen Aufstiegsroute zurück waren, waren noch mehr Menschen unterwegs, ob rauf oder runter. Unten beim Parkplatz angelangt umwanderten wir den See noch auf die andere Seite und hinab zum Dinghi. Die 35 Min. Fahrt zur Amelia war mit der Vorfreude auf etwas zu trinken und einer Abkühlung im 20 Grad warmen Fjordwasser gespickt. Wir waren nach dieser Tour ziemlich müde. Das Baden war nicht mehr so schön wie Tags zuvor, denn kam ziemlich viel Wind in die Ankerbucht, was sich sehr wellig anfühlte. Dinghi wieder auf dem Boot verstauen, damit wir am anderen Morgen nach dem Anker auf, schnellstens weiterfahren können. Der neuste Wetterbericht, den wir noch einholten, sagte für Sonntag ab ca. 14 Uhr Regen an. Wir entschlossen uns dazu, dass wir die 4444 Florli Kraftwerkstufen hochlaufen wollen und nicht bis zum Fjordende nach Lysebotn fahren werden.

4444 Florlitreppenstufen ca. 740 Höhenmeter aufwärts entlang der Kraftwerkröhren. Die Stufen sind alle aus Holz, manchmal sind die Stufen sehr schmal, dann wieder etwas grösser und manchmal sehen sie aus wie eine Katzentreppe.Es gibt am 23. Juni auch einen Treppenlaufwettkampf haben wir in einer Broschüre gelesen, wie der funktioniert, ich denke das kann nur mit Einzelstart gehen, da ein Überholen oft unmöglich ist. Wir schafften es in knapp 60 Min. inkl. einer Pause dazwischen um uns in einem Treppenbuch einzutragen, ähnlich einem Gipfelbuch, nur war dies nicht auf dem Gipfel, sondern ca. bei Stufe 3300. Peter musste da einen Energieriegel zu sich nehmen und weiter ging es. Oben angelangt ging unsere Wanderung mit Halbjogging weiter. Wir umrundeten den Troppeskosknuten entlang diverser Seen, inkl. einem kleinen Schneefleck, den wir überqueren mussten. Der Weg war zu Beginn eine Strasse mit vielen Steinen und später dann über Heidekrautwege bestückt mit Birken und am Schluss durch Nadelwälder hinunter nach Florli, wo Amelia auf uns wartete. Man sah, dass der Wind stärker wurde auf dem Wasser und wir betraten das Boot und innerhalb 12 Minuten hatten wir abgelegt. Ruckzuck Zackzack ging dies, denn wollten wir weg sein bevor noch mehr Schwell Amelia an den Steg drückte und eben das Wetter trübte und die ersten Regentropfen kamen dann auch schon. Wir segelten mit dem Vorsegel langsam zum Lysefjordende nach Lysebotn. Zur Stärkung assen wir etwas Kàse, Oliven, Chorizo und Gürkli mit Brot. Das Wetter trübte immer schneller und der Regen prasselte dann schnell recht stark herunter der Wind liess nach und so fuhren wir mit Motor zum Hafen. Wo ist der beste Platz, damit der Schwell der Fähren und des evt. kommenden Westwindes, Amelia nicht so herumschaukelt? Wir haben einen guten Platz gefunden direkt hinter der Hafenmole mit einem Tiefgang von 2.4 Meter haben wir 40 Centimeter Wasser unter dem Kiel. Der Regen hörte auf und wir unternahmen gleich mal einen Spaziergang. Bei der Touristenauskunft sagte man uns, dass der Hafenplatz gratis ist. Beim nahegelegenen Campingplatz kauften wir uns Duschjetons, damit wir die Florlitreppen-Schweiss-Wanderung sauber abduschen konnten. Beim Hafen selber haben wir keinen Strom und auch kein Wasser. Wir könnten auch an Bord duschen, aber wir haben lieber unsere verschwitzten Kleider vom Preikestolen und den Florlitreppen mit unserer Waschmaschine gewaschen. Nun liegen wir in Lysebotn, dem letztem Ort des Lysefjords. Was sehen wir denn da, als wir vom Duschen zurückkommen? Ein Boot mit einer amerikanischen Flagge. Amerika, dies Flagge haben wir noch nie gesehen an einem Boot. Als wir am Boot vorbeilaufen kommt gleich der Bootseigner aus dem Boot und wie es so ist unter Seglern, man spricht gleich mal dies und das.
Das Wetter sollte für den nächsten Tag regnerisch sein, das heisst für uns: einen Bordtag einziehen hier in Lysebotn wo es kaum was gibt ausser einer Jugendherberge, einem Campingplatz, einem Kiosk und einer Touristenauskunft und….. einem Basejumpingbüro. Was wollen wir denn hier tun? Es gibt da noch etwas sehenswertes, was viele Touristen als Wanderung machen: den Kjeragbolten. Der Kjeragbolten ist ein eingeklemmter länglicher und ungesicherter Felsblock beinahe 1000 m über dem Fjord. Das Wetter sollte nach dem Bordtag wieder besser werden und so wollen wir dort hin. Zu Hause planten wir, dass wir mit den Bikes bis zum Parkplatz, die 27 Kehren (10% Steigung) hochfahren. Da das Wetter uns nicht so anmachte zuerst die Bikes zusammensetzen, im kühlen Wetter die 7 km hochfahren und danach noch die Wanderung von ca. 2 Std. zum Bolten und danach wieder zurück, unter die Füsse zu nehmen. Wir entschlossen uns für die Fahrt mit dem Bus um 8:30 Uhr, aber zuerst hatten wir noch einen amerikanischen Abend vor uns.

Die persönliche Einladung auf das amerikanische Segelboot von Susan und James haben wir natürlich angenommen. Das heisst, wir betreten in Norwegen amerikanisches „Wasserfahrzeug“ und die Diskussionen schweifen vom Beruf, Segeln, Trump, Politik etc…. auch sie wollen um 8:30 Uhr mit dem Bus bis zum Wanderstart fahren.
Kjeragbolten unser Ziel. Das Wetter beim Parkplatz auf 640 Metern war hochneblig. Der Weg begann gleich mal steil über grosse Granitplatten aufwärts. Auf den Wanderpfeilen war die Markierung 4.9 km bis zum Kjeragbolten. Je höher wir kamen, desto nebliger wurde es und so verliefen wir uns noch auf den letzten Metern vor dem Bolten. Die gute Markierung war verwirrlich, oder waren wir derart nervös? Wir liefen im Kreis herum und so standen wir erneut vor dem letzten Wegweiser. Was wir nicht ahnten, dass wir durch den Schneepfad runter laufen müssen. Von dort hörte man auch viele Stimmen, aber eben durch den Nebel sah man nur wenige Meter. Schade oder auch nicht für die Fotos von diesem Felsblock. Beide standen wir auf diesem Felsblock, aber mir fürchtete es ziemlich. Zum guten Glück war das Wetter nicht strahlend schön, ansonsten hätte man die 984 Meter gleich runter zum Wasser gesehen und das wäre für mich ein Grund gewesen, diesen Kjeragbolten nicht zu betreten. Unsere Tour führte uns danach nicht am gleichen Ort zurück. Unser Wanderführer hat da eine Rundtour angegeben, der auf dem Rückweg einem idyllischen Pfad folgte, bis wir für die letzten 2 km wieder auf die Aufstiegsstrecke kamen. Da der Bus erst um 15 Uhr eine Rückfahrt hatte, liefen wir die vielen Haarnadelkurven zurück, was uns für die gesamte Strecke eine Kilometerzahl von knapp 20 km auf unseren GPS Uhren angab. Wir waren ca. um 14:15 Uhr zurück und genossen den heissen Kaffee und die letzten Stücke des Tirolercakes, den ich kurz nach der Ankunft in Lysebotn gebacken habe. Eine Dusche rundete diese Wanderung ab und Morgen werden wir wieder weitersegeln.

Norwegen

Auf diesem Törn ist manches etwas anders. In Norwegen gibt es nicht überall WLan, was heisst, dass der Blogg eher hinterher hinkt. Dann sind wir oft mit den Problemen an Bord beschäftigt, öfter auf längeren Touren unterwegs und somit war die Zeit zum Blogg schreiben sehr rar geworden. Die vielen Fotos hat Peter gestern auf das Laptop geladen und irgendwann gibt es Bilder im Blogg….. wann…..???  
Bis gestern hatten wir wundervolles, warmes Prachtwetter, von dem wir im letzten Jahr nur geträumt hatten. Draussen essen und länger an Deck bleiben, das hatten wir bis vorgestern. Nun soll es übermorgen stark windig werden und das Wetter soll auch wieder eher bewölkt als sonnig werden. Peter spickt gerade die Karten, denn unsere Route für die nächsten Tage ist noch ungewiss. Unser Plan war mal, dass wir nach dem Lysefjord zum Hardangerfjord gehen. Dies wird eher nicht der Fall sein, aufgrund des bevorstehenden Wetters und unserem Treffpunkt in Bergen mit Pavel. Mal schauen wo uns die Reise hinwindet. Auf alle Fälle werden die Amerikaner mit dem kleinen 34 Fuss Segelboot auch nordwärts weitersegeln. Sie haben uns gestern Abend erzählt, dass sie beim Hinsegeln nach Lysebotn uns im Hafen liegend auf dem AIS gesehen inkl. Namen und allen Angaben. Da hat sich das lange Telefongespräch mit Niklas betreffend AIS und unseren Batterieeinstellungen am Mastervoltgerät gelohnt und das ist sehr erfreulich. Die neuen Liziumbatterien sind wirklich super.

Wir grüssen euch von Lysebotn zuhinterst im Lysefjord!