2022 ... Auf zu neuen Ufern und.........?

Samstag, 25. August 2018

Fotos Kosterinsel bis Abfahrt in Fjällbacka

schnell die Abendstimmung im Hafen von der Kosterinsel fotografieren und ….

da kommt ein Mann der mich uf "Schwizerdütsch" fragt, ob das Boot am Bodensee lag. ;-) Der Mann links ist in Kreuzlingen aufgewachsen und wohnt seit 40 Jahren in Oslo. Eine lustige Geschichte und eigentlich wollte ich nur die Abendstimmung fotogafieren.


Wie verlassen die schöne Nordinsel (Wanderinsel). Auf der Südinsel kann man schön Velo fahren. Von hier kein Problem, denn hat es eine kleine, gelbe Fähre.


Die Ausfahrt vom Hafen

Leuchtfeuer hat es überall

ob klein oder gross

Das Innenfahrwasser ist wunderschön

steinig

in allen Formen

oder mal mit einem Haus

Fjällbacka und rechts der Hausberg Vetteberget

unser Blick vom Hafenplatz

Amelia am Steg mit dem Skipper


die erste Aussicht beim Aufstieg (hinterer Weg) auf Fjällbacka


Die Sicht zur Amelia von oben

die Schäreninseln in der Umgebung


der Hausberg von Fjällbacka

sieht aus wie der Kjeragbolten in Norwegen

3 solche Felsen liegen hier in der Felsspalte

die Axspa (oder ähnlich) 36 Fuss aus Wismar eine Comfortina und die Amelia 42 Fuss, Nauticat


Fjällbacka am Abend

und am Morgen bei der Abfahrt

Donnerstag, 23. August 2018

L wie letzter Schlag

Lysekil - Vindö Marin

Das Wetter ist trüb, nass und trotzdem nicht kalt. Wir sprechen noch mit dem Bootseigner der Circe, einem Amerikaner. Der hat uns beim Anlegemanöver geholfen. Viele Tipps konnten wir ihm geben, betreffend Götakanal und sonstigen Dingen. Er möchte im nächsten Jahr eine Baltiktour unternehmen. Sie sind nun nordwärts unterwegs.

Wir verlassen Lysekil mit kaum Wind, trüber Stimmung und immer wieder nassen Einheiten dazwischen.
Man könnte meinen, dass wir mitten im Oktober sind, so trüb war es.

Kurz nach der engen Passage ertönt es am Funk: Sailing Vessel Amelia.... , das sind doch wir! Wir konnten ihn kaum verstehen, aber auf alle Fälle hat er Kanal 6 erwähnt. Peter ist nun am Funken mit diesem Boot. Dieses Segelboot wollte wissen, wie tief es bei dieser engen Passage ist, denn hätte er Missweisungen bei ihm auf dem Plotter etc.. Peter beantwortete seine Fragen, da wir den Namen des Bootes nicht verstanden haben, wussten wir nicht, woher dieser Mann funkte.
Auf dem Plotter suchte ich dann alle AIS Boote ab und war mir nicht sicher ob dieser von hinten oder von vorne kam.
Als uns eine dänische X Yacht entgegen kam, der Mann (trotz Regen) seinen Hut zog und sich verbeugte, wussten wir genau, wer uns angefunkt hat. Eine schöne Geste als Dank!

Kurz vor der Einfahrt zur Vindö Marin pisste es in Strömen. Ich war mit meinen Leinen kurz davor fertig geworden. Peter verlangsamte die Fahrt, denn wollten wir nicht im strömenden Regen, pflotschnass in der Vindö anlegen. Dies alles ging auf, wir kamen an, ohne viel Regen.

Wir liegen beinahe gleich wie Ende Mai, als wir zur Amelia ankamen nur dieses Mal auf der Steuerbordseite. Die SY Thaani von Paul liegt am gleichen Ort, wie damals, als wir die Vindö verlassen haben.
Die Fender habe ich alle gleich mal geputzt, denn bei Regen waren diese bereits nass. Die Waschmaschine ist bereits zweimal gelaufen, das Wetter ist so trüb,  neblig und nass seit 18:45 Uhr, wie im späten Herbst, lustig wie sich das innerhalb zwei Tagen verändert hat.

Nun haben wir genügend Zeit um Amelia zu putzen, denn unsere Termine mit den diversen Technikern sind erst auf den Montag geplant.
Unser Auto haben wir aus einer, der Vindöhallen, gefahren. Mal sehen, wen wir Morgen in Ellös alles WIEDERSEHEN werden.
Wie gesagt, die Welt ist so gross und dennoch so klein.

Sehr nass, dunkle und trübe Grüsse aus der Ameliastube mit warmen Kerzenlicht.

Welcome at home von der Vindö Marin Peter und Moni

K wie Klas oder einfach F wie Freude pur

Ein Wiedersehen das viel Freude brachte

Wie ich bereits mal erwähnte und wie uns auch Anne und Alain gesagt haben: höre auf deine innere Stimme, denn diese sagt dir oft genau das Richtige.
Zu oft hat mir mein Inneres etwas gesagt und ich bin dem nicht gefolgt. Als wir in der Anfahrt auf Fjällbacka waren, sagte ich zu Peter: der Klas wohnt doch irgendwo da. Ich prüfte meine Kontaktdaten und sehe da nur die E-Mailadresse und die Telefonnummer. Peter sagte mir, er habe alles aufgeschrieben von ihm und als ich dies prüfte..... kam überhaupt nichts dergleichen. Lange überlegte ich mir noch, ob ich ein SMS oder ein E-Mail an Klas schreiben soll, aber liess ich dies bleiben. Weshalb macht man das? Ich dachte mir, dass ich mich eh täusche, dass er in oder um Fjällbacka herum wohnt und liess dies sein, denn manchmal komme ich mir wie ein Übermensch vor, wenn mir mein Inneres eigentlich sagt, was ich tun sollte. Klas ist einer der 3 Bootseigner, welche mit uns vor 2 Jahren den Götakanal absolviert hat. Er hat uns sehr viele Tipps von der Westseite von Schweden gegeben, welche wir eigentlich noch nicht so recht besucht haben.

Am Schluss der Götakanaltage (5 Tage in der Bestellsaison) waren wir wie eine Familie. Am letzten Abend bevor wir in Sjötorp eintrafen, haben wir alle zu einem Apero bei uns an Bord eingeladen (zusammen waren wir 10 Personen). Es war einfach ganz speziell mit diesen 2 schwedischen und dem dänischen Boot. Letztes Jahr an der Bootsausstellung bei der Hallberg Rassy in Ellös, haben wir Lars und Eve gesehen. Die Freude war sehr gross auf beiden Seiten. Tja, der Lars hat uns auf MarineTraffic im letzten Jahr sogar verfolgt, denn sagte er uns, dass wir einen grossen Törn gemacht hätten..... da bleibt einem wirklich einfach der Mund offen.

Tja und die Geschichte mit Klas von dieser Woche war auch sehr eindrücklich. Ich wollte mich bei ihm melden, habe dies nicht gemacht. Er sah uns in Fjällbacka um 7:30 Uhr, als er zu seinem Büro ging und dachte: es ist zu früh um vorbeizukommen. Als er dann kam, fuhren wir weg. Ich denke, dass Klas das Gleiche dachte wie ich: Warum habe ich nicht????
Klas nutzte die Chance und kam gestern Abend vor seinem Kollegen zuerst zu uns. Ich sah in gleich, denn wollte ich meinen letzten Blogeintrag speichern und das ging einfach nicht mit diesem WLan. Ich schaute so um mich und sah direkt in das Gesicht von Klas.

Das Gespräch zwischen Klas auf dem Steg und uns an Deck dauerte einige Zeit. Wir luden ihn zu einem Bier, Wein, Kaffee oder sonst was ein, das er sehr gerne nach seinem Kollegen, annahm. (in ca. 20 Min. bin ich zurück)
Während unserer Zeit mit "Schwätze" hat sich ein kleiner Spatz im Salon breit gemacht. Zum guten Glück konnte Peter den armen Vogel aus der Amelia locken. Kaum war er weg, wollte er gleich wieder zu uns an Bord kommen, ein richtig frecher Spatz war das.

Klas hatte solche Freude, dass er in der Zwischenzeit bereits seinen Verwandten (der damals auch an Bord war) Mats angerufen und ihm mitgeteilt, dass wir hier sind. Eigentlich wollten wir ja ein Abendessen kochen, aber dies liessen wir bleiben. Dies war ein Höhepunkt, den wir nicht beschreiben können! Er hat nach unserer Abfahrt in Fjällbacka auch per MarineTraffic oder anderem Programm nach uns gesucht und erzählte uns gleich, wo wir waren etc..
Wie habe ich gesagt? Die Welt ist doch so klein, obwohl sie so gross ist.

Unser Abendessen war der Besuch von Klas. Er hat uns eingeladen, wenn wir am Samstag oder Sonntag hier sind, dass wir zu ihm kommen sollen. Sein Haus sei gross genug und die Freude wäre enorm.
Wir erwähnten, dass wir am Freitag erneut an die Bootsausstellung nach Ellös gehen werden und er schaut nun, ob er evt. auch dann kommt.

Der Götakanal 2016 hat tiefe Spuren hinterlassen! Spuren der grossen Freude!!!

Mittwoch, 22. August 2018

Letzter Hafen vor der Vindö Marin

Lysekil und nicht wie gewollt Fiskebäckskil

Wir wollen zeitig die Ankerbucht verlassen, denn soll es am späteren Morgen ziemlich böig werden. Es ist noch ruhig in der Bucht, die Bugleinen sind weg und wir beginnen mit dem Heckanker auf. Innerhalb weniger Minuten kommt der Wind ziemlich stark in diese Bucht hinein und der Heckanker ist super gut eingegraben. Mit dem Wind benötigt alles etwas mehr Zeit, aber klappt alles wunderbar, denn für die Schlussarbeiten haben wir uns an der blauen Boje festgemacht.

Der letzte Hafen, den wir ansteuern ist Fiskebäckskil, der leider überaus voll ist. Kein Wunder, denn liegt man hier geschützt vor diesem Südwind. Wohin sollen wir denn jetzt gehen, eine Alternative suchen oder nach Lysekil (ungünstig von der Windprognose)? Wir fahren rüber nach Lysekil, segeln noch kurz mit dem Vorsegel und machen uns bereit für die Hafeneinfahrt. Der Wind ist etwas zusammengefallen, aber eben wie schon so oft, gleich vor der Einfahrt verstärkte sich dieser. Das Anlegemanöver dauerte etwas lange. Viel Seitenwind, der uns vom Steg wegdrückte, machte dieses Anlegen zur Prozedur. Wir liegen etwas vom Winde verweht am Schwimmsteg, aber längst nicht so windig wie in Kristiansand.
Dies wird der letzte Abend werden, den wir vor unserer Werftankunft erleben. Morgen peilen wir die Vindö Marin an unsere Endstation.

 Die Welt ist wirklich so klein und eine Überraschung stand vorhin hier am Steg. Klas der Schwede, mit dem wir vor zwei Jahren den Götakanal in der Bestellsaison durchquerten. Er hat uns vor zwei Tagen im Hafen von Fjällbacka gesehen. Als er uns besuchen wollte, segelten wir ab. Heute hat er mit einem Kollegen abgemacht, der in Lysekil wohnt und sieht Amelia hier im Hafen liegen. Sein erster Weg heute: Amelia und danach Kollege! Er kommt danach wieder und darauf freuen wir uns sehr.

Sonne, farbige Steinfelsen, Sotenkanal...

….Ankerplatz Nr. 1, Ankerplatz Nr. 2, SUP und Sauna

Fjällbacka erwacht mit Sonne, aber es ist zum ersten Mal so richtig kühl an Bord. Nach dem Duschen im Hafenservicegebäude, fragen wir das deutsche Paar gleich auf der anderen Stegseite, ob sie den Achim kennen. Achim hat den gleichen Bootstyp (Comfortina) wie diese Deutschen, jedoch eine 42 Fuss und dieses Paar hat eine 36 Fuss. Beide haben den Heimathafen Wismar und beide Boote sind blau und beide Namen beginnen mit A.
So frage ich die Frau, ob sie einen Achim mit einer Comfortina 42 Fuss kenne. Sie sagt dann gleich sicher kennen wir den, der liegt gleich auf der anderen Seite von unserem Hafenplatz. Wir erfahren danach auch noch, wie der Achim zu seinem Boot gekommen ist, eine lustige Geschichte.
Die Segelreviere sind gross, aber wie schon so oft, dennoch winzig klein. Man trifft Leute, lernt Leute kennen und durch das Gespräch schliessen sich manchmal Kreise, von denen man davor nichts geahnt hat.

Wir verlassen den Hafen bei Sonnenschein, aber ist es doch ziemlich kühl. Zuerst wollten wir einen Ankerplatz vor dem Sotenkanal anfahren, aber da das Wetter so schön war um durch das Innenfahrwasser zu Motoren und für den heutigen Tag windig und trüb angesagt war, fuhren wir weiter.
Es gab so viele schöne Steinfelsen zu sehen, bunt, rund, eckig, gemustert und eben einfach wunderschön zum Ansehen. Das engere Fahrwasser durch den Hamburgsund war interessant mit all den Fischerhäusern links und rechts. Der Sotenkanal bei Sonnenschein, per Funk die Avisierung vor der Kanaleinfahrt für die Brückenöffnung und kurz vor der Brücke noch mit dem Schallsignal 2 mal lang, 2 mal kurz. Die Drehbrücke war bereits offen, denn auf Gegenkurs kam uns ein schwedisches Segelboot entgegen. Bald mal waren wir in der Smögenregion, Smögen welches wir letztes Jahr vor unserem ersten Langschlag (bis Kopenhagen) angefahren haben und gratis liegen konnten. Viele Segelboote steuerten gestern zu diesem Hafen. Ein sehr beliebter und schöner Ort.

Wir fuhren noch ein Stück weiter, denn war unser Ziel ein Ankerplatz. Zwei Buchten, unweit voneinander entfernt, haben wir ins Auge gefasst. Bei der ersten war ich mir nicht so sicher, ob diese für Amelia super ist. Wie immer sagten wir uns, wir prüfen zuerst und entscheiden dann ob es uns hier gefällt.
Bei der Einfahrt zu dieser Bucht sagte meine innere Stimme, das ist eher zu eng, dies obwohl wir noch nicht in der Bucht waren. Bekanntlich bin ich die Ängstliche und schaue, ob wir genügend Tiefgang haben, oder wo es unrein oder untief ist und so kann ich nicht immer auf meine innere Stimme gehen, welche schon viel zu oft das Richtige mir sagen wollte.
Wir fahren durch diese enge Passage rein und drehen links in diese Bucht. Sage noch, dass es links ziemlich untief ist. Von schauen, ob es uns gefällt ist nicht mehr so die Rede, denn hat es eine freie, blaue Boje zum Anlegen. Das Anlegemanöver wird besprochen und …… schnell unkonzentriert am Steuer..... es tönt nach Stein unter dem Kiel. Nichts passiert, wir fahren diese Boje an, legen an, die Sonne scheint, SUP wird aufgepumpt und kaum fertig kam ein schwedischer Segler, welcher in diesem Verein ist und das Anrecht auf diese Boje hat.
Was tun wir? Heckanker an den Fels gleich daneben? Nein, nicht hier mit all den Untiefen und Steinen. Wir verlassen die Boje und die Bucht und fahren in die nächste Ankerbucht.
Diese ist viel schöner mit gutem Ankergrund. Zwei Segelboote, welche am Tag hier geankert haben sind am gehen. Ein Segelboot liegt an einer blauen Boje und eine zweite hätte es noch, aber diese interessiert uns nicht.
Nun kommt die Frage: wollen wir frei in der grossen Bucht ankern oder wollen wir es mit dem Heckanker und zwei Bugleinen an Land, in Schärennägeln versuchen? Zum Schauen, fährt mich Peter mal an den Fels mit der Frage, ob ich denn gut an Land gehen könnte? Amelia ist vorne sehr hoch und wenn ich die Leiter befestige ist dies oft auch nicht optimal betreffend der Felsen. Meine Sportlichkeit hilft mir da oft, dass ich wieder aufs Boot klettern kann.
Der Augentest sagt, dass es gehen sollte. Das Heckankermanöver kann somit beginnen!
Peter fährt zurück, seine Aufgabe ist das Heck, welches er vorbereitet (Heckanker) und mein Revier ist der Bug (Bugleinen befestigen). Als Beide bereit sind, fährt Peter das Manöver an (die Schweden schauen uns sehr kritisch zu), der Heckanker fällt, ich gebe Zeichen wie weit wir noch vom Fels entfernt sind, die Backbordbugleine werfe ich auf den Fels, mit der Steuerbordbugleine in der Hand springe auf den Fels und befestige sie am Felsnagel. Danach schlaufe ich die Backbordleine durch den Ring und klettere mit der Leine an Bord zurück, um die Leine an der Klampe zu befestigen. Dasselbe mache ich dann noch mit der anderen Leine und somit war Amelia fest am Fels und am Heckanker.

Tönt easy dieses Manöver, aber dem ist nicht immer so und machen wir dies viel zu wenig. Nach unserer ersten Ankerbucht mit Steinberührung war dies das Nonplusultra, dass dies so einwandfrei geklappt hat.
Peter drehte dann eine Buchttour mit dem SUP. Ich begab mich in dieser Zeit auf diesen Felshügel. SUP Tour von Peter war beendet und ich war an der Reihe.
Das Nachtessen war schnell erledigt, hatte ich noch einen Thaicurryrest und dazu einen Salat.
Die Bucht ist ziemlich gross und ausser den Schweden an der Boje und uns am Fels war niemand da. Jetzt könnte man doch noch Sauna machen, aber dafür müssen wir den Generator starten und wollen wir doch die Schweden nicht stören.
Wir waschen ab und die Schweden verlassen die Bucht auch noch. Gesagt getan wir räumen die Fahrräder aus der Sauna und starten den Generator um 19 Uhr. Ein Felsspaziergang bei Abendsonne verkürzt die Einheizzeit der Sauna.
Ein idyllischer Saunaabend bei Mondschein, in der einsam wirkenden Bucht, was will man mehr. Dies könnte man als Törnabschluss-Höhepunkt betrachten, obwohl wir noch nicht am Ziel eingetroffen sind.

Wir sind durch viele Schärensteinfelsen gefahren, haben den Stein unter dem Kiel getroffen (der nicht auf dem Plotter eingezeichnet war, aber auf all unseren Karten und Führern) und trotzdem haben wir noch viele Höhepunkte in dieser letzten Ankerbucht erlebt.

Montag, 20. August 2018

Ankern, Heckanker oder doch in einen Hafen....?

Die letzten Tage vor Ankunft in der Vindö Marin


Bald ist die Ameliazeit vorbei und da studieren wir unsere letzten Plätze doppelt, als bisher. Wo legen wir an oder wie legen wir an?

Heute war die Wahl zwischen Ankern oder eben nicht ankern. Die ausgewählte Bucht liegt in der Nähe von einem Hafen und so bevorzugten wir den Hafen. In der Nachsaison ist das so wunderbar, denn alles ist ruhig und es hat genügend freie Plätze.

Wir liegen in Fjällbacka am Schwimmsteg längsseits, gerade eben ist die Santa Maria eingelaufen, welche in Risör auch ziemlich spät am Abend angefahren kam. Sie sind heute von Oslo bis hierhin gesegelt, wie es scheint, haben sie in Oslo mehr Crewmitglieder bekommen, denn etliche Personen mehr standen auf dem Boot. Die Abendstimmung ist immer noch genial und der "Hausberg" ist schön beleuchtet.

Morgen werden wir weiter im Innenfahrwasser nach Süden ziehen, wo wir landen, ob in einer Bucht am Anker oder Heckanker, das wissen wir noch nicht.
Am Donnerstag werden wir zurück in der Vindö sein, heute Morgen haben wir telefoniert, damit wir mit den verschiedenen Leuten eine Sitzung haben können. Ziemlich klar ist unser Kühlschrankproblem muss im nächsten Jahr behoben sein!

Es geht plötzlich schnell und rassig. Das Ende hier im Norden naht.

Meine Salatsetzlinge für den Homegarten gedeihen hier an Bord, aber müssen diese bald mal in den Garten. An diesen habe ich besonders viel Freude, dass diese Saat geglückt ist.


Endivien Salat

Sonntag, 19. August 2018

Fotos Fredrikstad Norwegen, nördl. Kosterinsel (Schweden)

Altstadttour am Freitag bei Sonnenschein




Stricken ist hier definitv MODE


Samstag: Sporttag / Triathlon, Frauen Radrennen

Triathlon Disziplin Rad

gleich in dieser Kurve stürzte ein Teilnehmer, der aber dennoch das Rennen weiter bestritt

Wechsel zur 3. Disziplin der Laufstrecke über 5 km

der norwegische Schweizer, der auf Hopp Schwiiz nicht reagierte

Wechselzone

letzte Disziplin: 5 km Rennen

der Sieger, kaum da das Interview


etwas später einer von der Presse, der den Sieger befragte

zugleich kamen diese Leute an

installierten sich

Servicemann

Blackroll hilft auch vor dem Start

die Fahrräder sind bereit

das Begleitfahrzeug auch

die Motorräder kommen angefahren

Einschreiben und Teamvorstellungen

kurz vor dem Start

das Einreihen und Abfahren der Servicewagen

der Start ist vor der Fussgängerbrücke


der Tross rollt langsam an



auch die Letzten sind vorbei

und danach....


unsere Abendstimmung nach einem düsteren und windig/nassen Tag in Fredrikstad

Sonntagmorgen 8:50 Uhr die Brücke ist noch geschlossen, wir stehen bereit

ein Blick zurück

die Brücke öffnet sich

die Fähre ist auch noch da

Gegenverkehr

nun ist der Weg für Amelia frei

die Konstruktion

und schon sind wir vorbei

die Brücke schliesst sich

die nächste Brücke vor uns

und bereits haben wir diese passiert. Über diese Brücke wurde das Damen Radrennen gestartet


bald schliesst sich auch diese wieder


die letzte Brücke vor uns


und schliesst hinter uns

hier liegt das CH Boot Matiriki, welches ich in der Vindö Marin Ende Mai gesehen habe (noch ohne Fahne)

wie wenn der Schiffseigner es gespürt hat, kommt er mit der Fahne heraus


die Traditionsboote in der Nähe der Altstadt



Industriehafen vor Fredrikstad

11:59 Uhr steht auf dem Foto, die Gastlandflagge vo Norwegen kommt runter, Schweden wird aufgezogen seit Anfang Juni zum letzten Mal

Nordkosterinsel

Inselspaziergang (ohne Worte)







































Amelia am Schwimmsteg im Hafen