2022 ... Auf zu neuen Ufern und.........?

Donnerstag, 8. August 2019

Fotos Nordirland Belfast, Irland Dublin

Nordirland Bangor Hafen / Belfast
Hafeneinfahrt nach Bangor

 
riesige Einfahrt

Amelias Hafenplatz: neben dem orangen Franzosen

schöne Hafenpromenade in Bangor


gepflegte Häuserreihen

Belfast! Der Besuch im Titanic Museum ist ein Must. Hier wurde damals die Titanic gebaut.


die Länge und der Standort, wo sie gebaut wurde ist hier ersichtlich

Die Titanic war damals ein riesiges Schiff

In Belfast gibt es diese Strasse

und auch Pubs

Unsere Nauticat Freunde mit der Fenicia verlassen Bangor

Irland, Howth Hafen, Dublin


Blick von unserem Hafenplatz auf diese "Steinmauer" gegen Schwell etc. , ca. 2.5 h nach Ebbe. Als wir in der Nacht hier eingefahren sind, sah man kaum etwas von einer Mauer. Es schauten nur ca. 20 cm oben heraus.


Der Hafen von Howth bei Ebbe
Erstaunlich wie viel Wasser da verschwindet bei Ebbe

und es sieht immer unschön aus ohne Wasser
Unser Dublintripp war nicht so fotogen, da schlechtes Wetter
Trotzdem ein paar Bilder


Wir fanden sogar das Pub des Skippers
Die Tempelbar ist berühmt und zieht beinahe zu jeder Tageszeit die Leute an. Livemusik zum Abwinken
gemütlich

es gibt noch viele schöne und gute andere Pubs in Dublin
oder Strassenmusikanten wie diese 3 Franzosen. Die waren megasuper.

Bilder von unserer Howth Jogging Inseltour werden auf der sportlichen Seite zu finden sein

Wir sind in England, aber könnten wir auch in.....

.... Holland sein
Wir verlassen Brighton dieses Mal bei kaum Wind und beinahe Ebbe. Der Skipper will erneut, dass ich das Ablegemanöver fahre und aus dem Hafen raus. Amelia ist unversehrt geblieben und ich desto froher.
Obwohl es heute nicht viel Wind hat, können wir doch eine zeitlang segeln. Um uns ist beinahe jedes Boot, welches wir sehen ein Holländer. Zwei Holländer Boote überholen uns, der eine mit einem Abstand von ca. 10 m und der Andere ca. 3 m neben uns. Wenn man in einem Fahrwasser ist, verstehe ich das, aber nicht im offenen Gewässer. Holländer und nochmals Holländer, das zieht sich durch bis hier im Hafen von Eastbourne.
Weshalb so viele Holländer gegen Osten ziehen?

Es soll ab Freitagabend und den ganzen Samstag heftig stürmen. Da sucht jeder einen geeigneten Platz, oder falls zu wenig Zeit mehr ist, da fährt man so lange es geht in Richtung Holland.

Wir kommen bei viel Sonnenschein in Eastbourne an. Der Hafen liegt rund 3.5-4 km ausserhalb des Zentrums, schön eingebettet im Land. Rund herum sind Wohnhäuser, eine Front mit Restaurants und einfach eine Idylle mit viel Ruhe. Um in diesen Hafen zu kommen, hat es eine Schleuse, denn ist hier der Tidenhub bei ca. 5 Metern. Kurz nach 14 Uhr haben wir geschleust und Amelia am zugeteilten Fingersteg platziert. Alles ist vorbereitet auf den grossen Sturm, den wir hier abwettern werden. Es ist angenehm warm und wir konnten draussen zu Abend essen. Der Hafen füllt sich immer noch und die meisten Boote sind.....Natürlich Holländer. In unserer Gassenseite ist ein Engländer, wir als CH und 5 Holländer. 
Es gibt nun Sturmferien (erwartet werden bis zu 80 km/h Böen, bei einem Wind von ca. 55 km/h) in Eastbourne, das uns sehr gut gefällt. In diesem Marinequartier sind alle Häuser sehr gepflegt und es ist unheimlich ruhig hier. Von hier aus kann man alles entlang der Promenade laufen, Fahrrad fahren, alles dem Kiesstrand entlang und ohne Autos. Diese Promenade ist ca. 8 km lang.

Was wir in diesen zwei Tagen Ferien unternehmen werden?

Von Portsmouth nach Brighton

wellig, windig und mit der Strömung sind wir schnell
Das Ablegen in Portsmouth sollte ich machen. Eine Regenwolke verhinderte, zeitlich gesehen, das Ablegen. Wir wollten nicht nass in den Tag starten. Rückwärts aus der Box kam ich, die Boxengasse war schmal und dort sollte ich Amelia drehen und rückwärts zurück in unseren Hafenplatz. Dank Skipperhilfe klappte dieses Manöver, alleine hätte ich es nicht geschafft.
Im vorderen Teil des Hafens stoppte ich das Schiff, während dem Peter alle Leinen und Fender verräumte. Dies wäre eigentlich meine Aufgabe, aber wenn Frau am Steuer, dann soll die nur dort bleiben. Leichte Strömung war im Hafen zu spüren.

Der Wetterbericht meldete zunehmender Wind ab 12 Uhr aus West-Südwest. Wir fuhren aus dem Portsmouth Fahrwasser raus bei Sonnenschein und nicht all zu viel Traffik. Im Solent muss man aufpassen, denn von überall kommen Fähren, Frachter und viele andere Boote zu fahren.
Wir setzen die Segel mit je einem Reff und gleiten schnell mal durchs Wasser.
Wie vorhergesagt wird der Wind stärker und die Wellen höher. Es wird bis zum Schluss eine anspruchsvolle Fahrt. Mit Raumen- bis Vorwind fuhren wir in Richtung Brighton und die Hafeneinfahrt ist ziemlich trickig zu finden zum Einen und dann noch recht schmal und bei Ebbe nicht sehr tief, bei diesem auflandigen Wind und diesen Wellen noch schwieriger.
Viel Herzklopfen um diesen Hafeneinfahrtspoller, die Wellen von der Seite und da standen wir mal ziemlich komisch in dieser Einfahrt. Der gute Skipper lenkte die Amelia jedoch sehr gut in diesen Hafen hinein.

Die Amelia wurde danach noch mit Frischwasser geduscht und kurz nach 18 Uhr spazierten wir noch nach Brighton. Die Marina ist ziemlich ausserhalb vom Zentrum. Unser Fussmarsch entlang der Strandpromenade war sicher ca. 2 km oder mehr. Wir sahen viel auf dieser Strecke: Obdachlose, welche in Zelten wohnen oder im Gebüsch, Minigolfanlage, Freiluftkino, Freiluft Fitnessstunde Zumba welche gut besucht war von Frauen in jeglichem Alter und so weiter...! Die Häuserfronten sehen architektonisch sehr gut aus, welche aus der Blütezeit Brightons stammen. Das, was wir gesehen haben von diesem Spaziergang hat uns gereicht und der Entschluss war schnell gefällt, ob wir noch eine Nacht länger bleiben wollen. Es ist eher etwas vergammelt im Zentrum.
Bei der Marina selber hat es ein wunderschönes Zentrum mit vielen Restaurants, Pubs und einem schön angelegten, kleinen Park in der Mitte. Als wir zur Amelia zurück kamen war es bereits kurz vor 21 Uhr. Essen vorbereiten, Essen, Wetterbericht, planen und schon war es 22:30 Uhr.

Ein kurzer Besuch in Brighton, es wird weitergehen in Eastbourne.

Montag, 5. August 2019

Portsmouth

... ist nun die letzte... mouth Endung
Bereits liegt Yarmouth hinter uns, obwohl man hier einiges hätte erkunden können. Viel Naturwege zum Wandern, Joggen oder Fahrrad fahren. Meine Joggingtour von gestern war gespickt von Wald-, Feld- und Wiesenwegen und immer leicht coupiert.

Die Wetteraussicht für heute war nass am Morgen, sonnig auf den Nachmittag und für Morgen eher nass. Fahrrad fahren im nassen und Fahrräder danach putzen und wieder an Bord verstauen war zu umständlich. Deshalb Abfahrt heute aus dem Hafen Yarmouth keine einfache Sache. 
Weshalb? Wir liegen in der Ecke am Schwimmsteg längsseits. An uns liegt der Holländer und mehrere Holländerboote (ca. 7) folgen danach. In der anderen Ecke liegt der Engländer, der in Weymouth an uns angelegt hatte und der wollte heute auch ablegen. Vor uns und hinter dem Engländer liegen Boote im 2er Päckli. Mit Hilfe der Hafenmeister in den Booten, werden Boote weggezogen, an andere Orte Hi geschoben etc.. Dies geschieht zuerst beim Engländer. Da es im Hafen noch Strömung hat, ist diese Hilfe sehr angenehm. Wir kommen gut weg vom Steg, ohne grosse Hilfe. Die zwei Boote vor uns verliessen den Hafen auch.

Die Sonne kam früher als erwartet und so durften wir bei sonnigem Wetter, Strömung von hinten von ca. 3.5-4 Knoten durch den Solent Segeln. Dazwischen grosse Frachter von bis 400 m Länge, Tanker, Fährschiffen und div. anderen Schiffen und Segelbooten.

Für unsere QM2 Freunde: die QM2 war gestern Morgen in Southampton und verliess den Hafen dort am Abend. Wir haben heute jedoch an euch gedacht, als wir dort vorbei gesegelt sind.

Nach rund 2 Std. konnten wir in Portsmouth oder besser gesagt in Gosport (vis a vis) anlegen. Kurze Zeit später sassen wir bereits auf der Fähre, welche uns rüber fuhr nach Portsmouth.
Dem Nelson seine Victory und andere Schiffe kann man da bestaunen. Wir sind noch nicht fertig damit und so wird es Morgen weitergehen. 

Sonntag, 4. August 2019

Isle of Wight

Welch Faszination
Pünktlich um 06:00 Uhr waren wir los. Das 4er Päckli löste sich auf und 3 wollen nach Yarmouth und das 4te verholt an den Steg. Nicht nur wir sind am Ablegen im Päckchen hinter uns lösen sich auch zwei Boote. Wohin diese.... natürlich auch nach Yarmouth.

Pünktlich um 12 Uhr kommen wir hier an. Ein wenig Hektik im Hafen da auslaufende und kommende Boote im Hafenbereich stehen. Im Hafen hat es noch Strömung und gerade gross ist dieser Bereich nicht.

Welch eine Faszination mit diesen Tidenströmungen! Im Needles Channel hatten wir ca. 4 Knoten welche uns Antrieben. Unsere höchste Geschwindigkeit lag bei 12.1 Knoten. Nun ist es warm geworden und unser Anlegetrunk ist vorbei.

Bald starten wir unsere Ortbesichtigung. Für heute möchte ich auch eine Joggingrunde machen. Dies fördert meine Verdauung, welche bei der kleinen Bewegung immer wieder leidet.

En schöne Sunntig. 

Samstag, 3. August 2019

Überfahrt nach Weymouth

Ein müder, aber zufriedener Skipper


Um 02:58 Uhr klingelt der Wecker und wir müssen aufstehen. Der Quai von Dartmouth ist schön beleuchtet, ansonsten ist es dunkle Nacht, kein Mond, nichts zu sehen. Kurz nach 03:30 Uhr legen wir von unserem Pantoon ab und fahren aus dem River Dart hinaus. Dort wo es am Quai beleuchtet ist, ist es gerade angenehm zu fahren, aber dies war mal zu Ende und es war stockdunkel. Im River selber liegen auf beiden Seiten noch Boote an Moorings, dann blinken diverse Seezeichen und eben einfach nur schwarze Nacht. Da kommt von links ein kleines, hellbeleuchtetes Fischerboot und gibt uns die Pace an. Wir folgen ihm, denn diese Fischer kennen diesen River, jedes Seezeichen und alles.

Nach der Riverausfahrt war es uns wohler, aber aufgepasst nicht alles ist beleuchtet, was im Wasser schwimmt! Peter fährt und ich zünde mit einer super Lampe ins Wasser, denn überall kann es Fischerbojen haben. Zweimal müssen wir ausweichen von solchen Bojen. Mit der Zeit gewöhnte sich das Auge an das Dunkle und am Horizont sah man einen kleinen hellen Streifen. Das Wasser war beinahe glatt, denn war kaum Wind vorhanden. Ein schöner Morgen lag vor uns, mit einem wundervollen Sonnenaufgang kurz vor 06:00 Uhr.

Danach musste ich etwas nachschlafen, denn hatte ich eine nicht allzu gute Nacht hinter mir. Irgend etwas war nicht gut mit meinem Magen und meiner Verdauung. Es ist bis jetzt noch nicht ganz i.O. , etwas von unserem Abendessen von gestern liegt immer noch quer auf.
Der Skipper war am Arbeiten, was denn….? Er war am Spleissen, während dem ich im Sitzen schlief oder döste. Kurz nachdem ich wieder lebendiger wurde, konnten wir die Segel setzen.

Die Strömungsberechnungen stimmten und so wurden wir mit bis zu 3.0/3.5 Knoten geschoben unsere Spitzengeschwindigkeit lag bei 9.2 Knoten. Auf dem Plotter sahen wir die Strömungsdaten und um das Kap Bill of Portland wurde mal die Zahl 4.1 angezeigt. 4.1 Knoten Strömung von der Seite, um das Kap herum und auf der anderen Seite waren Overfalls, wie auf der Seekarte vermerkt. Sie waren längst nicht so heftig wie bei der Ausfahrt aus Kirkwall, aber dennoch sahen sie bedrohlich aus. Diese Wellen sahen wir sehr gut. Dank den super Kajakkenntnissen von Skipper Peter von früher, hat er dies im Blut wie man Strömungen vorhalten muss, damit man diese Passage richtig passiert. Wenn man von blossem Auge unsere „Wasserstellung“ vor diesem Kap studiert hätte und nichts von der Strömung wusste, dachte, dass wir direkt geradeaus aufs Land fahren werden. Die Strömung lenkte uns jedoch schön quer und die Overfalls hatten wir hinter uns. Danach hatten wir ca. 1.5 Seemeilen eine Gegenströmung von rund 1.5 Knoten. Wir konnten bis vor die Hafeneinfahrt segeln.
Die Segel wurden kurz vor der Black Pearl geborgen, welches dort vor Anker lag. Ein futuristisches 105 m langes, 19 m breites und 7 m Tiefgang Segelboot mit 3 Masten, welches unter Ceymand Island Flagge fährt  https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Pearl. Peter funkt auf Kanal 12 den Hafen an und wir bekommen einen Platz an einer holländischen Etap. Wir liegen also im Päckchen an diesem Boot. Kaum fertig mit unseren Leinen, macht ein englisches Boot an uns fest, welches auch aus Dartmouth gekommen ist und vor wenigen Minuten hat der Hafenmeister nochmals ein englisches Boot zu unserem Päckchen angehängt.

Wie geht es denn nun weiter?
Der Holländer sagte uns, dass er morgen um 06:00 Uhr ablegen möchte. Er hat seine Strömungsberechnungen gemacht und sein Ziel ist dasselbe wie unseres und dem Engländer an uns, nämlich Isle of Wight, Yarmouth. Peters Berechnung sagte 07:00 Uhr und der einheimische Engländer sagte mal im Vorfeld 08:00 Uhr (seine Tochter rechne noch). Wenn man so im Päckchen liegt und der Erste dann ablegen will, müssen die Nachfolgenden eben auch dann ablegen. Sie könnten jedoch danach wieder festmachen, aber wir machen dies auf alle Fälle nicht. 08:00 Uhr wäre uns zu spät gewesen und 06:00 Uhr nehmen wir nun so wie es ist.

Es wird auf alle Fälle morgen in der Früh so aussehen, dass 4 Boote ablegen. Was der Letzte im Päckchen machen wird, dies wissen wir nicht.

In Weymouth machen wir einen kleinen Spazierrundgang im Städtchen. Als wir Musik hören, bleiben wir natürlich vor dieser rockigen Gruppe stehen. Super Sound und….. keine Youngsters von heute, sondern Gitarristen und Schlagzeuger in den 70er Jahren, inkl. der Leadsängerin. Voller Power gaben sie in einer Gasse ein Konzert.

Wenig später wollte der Skipper noch einen süssen Haufen von einer Bäckerei. Für 1.10 Pfund ein super grosses Stück, welches ihm abhanden kam für kurze Zeit….!?

Wie kann man ein solches Stück verlieren könnte man sich so denken? Wir laufen entlang des grossen, weiten Sandstrandes (da wurden alle Schwimmwettbewerbe an den olymp. Spielen 2012 durchgeführt) und auf einmal war dieser süsse Haufen am Boden. Peter ist ja gross und stark, aber wie dies abgelaufen ist? Eine Möve kam im Sturzflug auf dieses Stück und riss ihm dies mit dem Schnabel aus den Händen. Diese Möve kam nicht alleine, denn andere wollten natürlich auch etwas davon haben. Ich mit meiner Vogelphobie lief abseits, Peter sprach energisch mit der Möve und so konnte er sein am Boden liegendes Stück retten. Mit Vorsicht ass er danach weiter.  

Der zufriedene und müde Skipper von heute, bekam sein wohlverdientes Abendessen und bald ist erneut Bettzeit, damit wir morgen kurz nach 05:00 Uhr aufstehen dürfen, um nach Yarmouth zu segeln. Welche Berechnung auch immer stimmen wird, die Hauptsache ist, wir bekommen einen Hafenplatz. Die Tiden- und Strömungsberechnungen gehören nun einfach zu England.

Freitag, 2. August 2019

Nach Plymouth folgt .... mouth

Unsere nächsten Orte enden mit mouth


Ein Sturmtief war in unserer Nähe, deshalb füllte sich der Plymouth Sutton Hafen ziemlich schnell. Auch wir verlängerten noch um einen Tag und unternahmen einen Zugsausflug nach St. Ives. St. Ives liegt im Westen von Cornwall und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Ein hübsches kleines Hafenstädtchen mit vielen Galerien, Restaurants, Pubs und schmalen Gässchen. Die Hafenbucht fällt bei Ebbe trocken, was heisst die Boote stehen im Dreck. Eine offene Bucht sieht hübsch zum Ankern aus, aber nicht bei westlichen Winden, dann ist es hier sehr ungemütlich. Die Fahrt mit dem Zug durch Cornwall war sehr schön, obwohl es mehrheitlich trüb und regnerisch war, sahen wir doch einiges hier auf dem Landweg. In St. Ives herrschte Hochbetrieb, denn auch bei Regen strömen viele Menschen in diesen schmucken Ort. Ein lohnenswerter Ausflug mit kurzem Aufenthalt, den wir nicht missen wollen. Kurz nach unserer Rückkehr in den Hafen wird erneut die Weiterreise geplant.

Auf Wiedersehen Plymouth
Am nächsten Morgen wird zuerst einmal das neue Dinghy aufgeblasen, ins Wasser gelassen und der neue Motor wird montiert und getestet. Es folgt eine Testfahrt im Hafen. Alles funktioniert wie erhofft. Wir machen Amelia klar zum Ablegen und kurz nach 12 Uhr verlassen wir den Hafenplatz und warten vor der Hafenschleuse. Dies dauert eine Weile, da gerade von der anderen Seite eine Schleusung begonnen hat. Das Wetter ist sonnig und angenehm warm. Es sollte ziemlich windig sein, aber dem war nicht so, wie in den verschiedenen Wetterberichten geschrieben war. Der Motor läuft und die Segel können wir erst nach ca. 2 Stunden setzen. Die Strömungsberechnungen stimmen und so haben wir im letzten Drittel unserer Strecke ca. 2.5-3 Knoten Strömung mit uns, bei wenig Wind. Dartmouth ist unser Ziel, welches kurz nach der Flusseinmündung auf der Backbordseite liegt. Vor dieser Einmündung war gerade noch eine Yachtclubregatte im Gange. Wir hatten Glück, denn die Boote passierten die eine Boje gerade und verschwanden vor der Einfahrt bis wir dort ankamen. Über Kanal 11 funkte Peter für einen Hafenplatz. Der Hafenverantwortliche meldete uns, dass er uns in der Mitte des Flusses erwarte und uns einen Platz geben würde. An einem Katamaran lagen wir für diese Nacht und anderntags um 08:45 Uhr mussten alle Boote auf dieser Seite des Pantoons, den Steg verlassen. Uns wurde auf einem Pantoon auf dem Fluss ein Platz zugeteilt. Hier hat es kein Wasser und kein Strom, aber liegt man da zwischen all den Bojenplätzen, den Ausflugsbooten. Die verschiedenen Fähren kreuzen ständig von links nach rechts. Per Funk kann man sich auch ein Wassertaxi bestellen und so ans Land zu kommen. Es ist immer etwas los hier. Auf der Kingswear Flussseite fährt die Dampflokomotive nach Paignton und wieder zurück. Es hat sogar einen Raddampfer mit dem man Ausflüge buchen kann.

Nach Dartmouth werden wir nach Weymouth weiterziehen und dorthin werden wir frühmorgens in Angriff nehmen. Wer denkt es sei danach fertig mit den ….  mouth Endungen, der liegt völlig falsch. Es gibt noch Weitere, welche auf unserem Weg liegen.