… Techniker, zwei CH Boote im gleichen Hafen, Auto für zwei Tage reserviert!
Montag, Pfingstmontag und um 09:00 Uhr soll ein Techniker zu uns kommen. Wir sind es uns gewohnt, dass nicht gleich jemand kommt, wenn man Hilfe benötigt, aber hier auf den Shetlands klappt dies vorzüglich. Am Samstag bekamen wir eine Telefonnummer im 24 Std. Hafenbüro wo wir anrufen sollten, was Peter auch tat. Der Termin wurde auf heute abgemacht.
Es war ca. 08:40 Uhr als ich sagte, was wir alles vorbereiten werden bis der Techniker kommt und.... schon klopfte es. Das kennen wir von den nordischen Ländern nicht so.
Er misst alles aus, findet keinen Fehler bei der Antenne, Widerstand waren i.O. und zu Testzwecken hat er das Kabel beim Funk angeschlossen und somit die Leistung geprüft, das war auch optimal. Danach hat er das AIS Transceiver von Raymarine an das Laptop angeschlossen mit der Diagnosesoftware, dort waren mehrere Fehler drauf aber vor allen Dingen zeigte es, dass es nur eine Spannung von 5.3 Volt hat, obwohl es an einer Stromquelle von 13 Volt angeschlossen ist. So einen Fehler war nirgends in einer Betriebsanleitung beschrieben, auch nicht unser komisches Gefunke zwischen Grün-Amber Warten und alles von vorne.
Nachher versuchte er noch die Software neu zu laden und danach..... war alles down an diesem AIS Transceiver, nicht mal starten konnte man dies mehr.
Was tun, wenn sie keine Raymarine Vertreter sind? Er erzählte uns, dass er von der Firma ein anderes Produkt holen und einbauen könne und das Raymarine noch zu Testzwecken mitnehme. Gesagt getan und dann kam lange kein Techniker mehr zurück.
Was wir nicht wussten, sein Auto hat in der Zwischenzeit wegen Motorschaden den Geist aufgegeben. Abschleppen in eine Garage war angesagt.
In der Zwischenzeit haben wir uns mit dem Support von Raymarine England telefonisch in Verbindung gesetzt, um herauszufinden, wie lange es dauert, bis wir hier in Lerwick ein Raymarinegerät angeliefert bekommen.
Nun gut der Techniker kam zurück und versuchte nun das neue Gerät (AIT 2000 Class B Transponder) einzubauen, aber irgendwie wollte dies nicht so klappen betreffend den GPS Antennen etc. es fehlte einfach etwas... zum guten Glück fand er schlussendlich das Teil noch in der Schachtel liegen. Alles angehängt, Amelia neu eingetragen mit den Schiffs- und sonstigen Daten und kaum war er fertig damit.... kam sofort das Mail von Marine Traffic, dass Amelia in Lerwick angekommen ist.
Das Bild auf den Plottern ist nun auch wieder so wie es sein soll mit zig Schiffen innerhalb mehrerer Seemeilen, inkl. dem Schiffsnamen und allen hinterlegten Daten. All dies sahen wir längst nicht mehr auf unserem Plotter. Wir quittierten nur immer wieder die AIS Alarmmeldungen, dass wir das AIS verloren haben von diesem Schiff oder generell oder oder.... es piepste einfach nur noch und wir waren ständig am Drücken und sehen konnten wir die Schiffe wenn überhaupt erst spät. 2-5 Seemeilen davor.
Nun gut, das AIS , so hoffen wir, funktioniert nun wieder tadellos.
Ja so vergeht ein Tag, ohne gross Amelia zu verlassen. Man ist hier und schaut was passiert, hilft wo man kann und bietet dem Monteur noch Kaffee und selbstgebackenen Russenzopf an. Erstaunlich wie gut er diesen fand, obwohl er ein super junger Bursche war. Er lobte dieses Gebäck.
Wie ging unser Tag weiter?
Wir mussten ja endlich mal zum Hafenmeisterbüro, um das Hafengeld seit Freitag zu bezahlen. Es war kurz nach halb vier und so begaben wir uns auf unseren Wackel. Stoffladen, Hafenmeisterbüro, Autovermietung war unser Plan.
Nach dem Stoffladen sahen wir ein 55 Fuss Aluboot reinkommen mit... Schweizer Flagge. Sie suchten einen längsseits Platz und alles war vergeben ausser hinter der Amelia, aber der war zu klein. Wir riefen den Westschweizern, ob wir unser Boot 3 m nach vorne verholen sollen. Somit vom Quai runter zum Schwimmsteg, Boot verholen, Leinen annehmen von den anderen und Just auf Just passte es gerade mit dem Platz.
Weiter ging unsere Reise zum Hafenmeisterbüro, Formular ausfüllen, bezahlen und weiter zur Autovermietung.
Für die nächsten zwei Tage werden wir die Insel per Auto erkunden. Hoffentlich macht das Wetter mit.
Kaum wieder zurück an Bord, haben 2 Engländer angefragt, ob sie zu uns ans Päckchen gehen können. So hilft man denen und es ergibt sich ein Gespräch.
Wir konnten die Amelia am Sonntagmorgen an den Schwimmsteg verholen, da die 6 köpfige Amerikanerfamilie ablegte und nach Bergen unterwegs oder bereits angekommen ist.
Hafenkino pur haben wir natürlich schon, denn läuft das schwedische Ehepaar vor uns, seit gut 2-3 Stunden mit 2 Kanister Diesel à je 5 Litern hin und her um den Dieseltank zu füllen :-) .
Dies sind so die News vom Tage. Auf diversen Seiten hat es wieder ein paar Fotos und weitere werden noch folgen.
Vielen Dank Allen, welche uns betreffend AIS Tipps gaben.
Und noch die Meldung an SchoMo's: es war das australische Boot im anderen Hafenbecken. Wir haben deren Abgang und die Leute nicht gesehen, denn waren wir am Verholen der Amelia und dein Mail habe ich viel später erst gesehen.
Montag, 10. Juni 2019
Endlich mal Fotos
| Törn 2019 |
| Die Ankunft in der Vindö Marin wird mit Schwedentorte und Prosecco gefeiert. Wir hoffen auf einen guten Törn 2019. |
Jobsharing
| Neues Spielzeug an Bord für Peter |
| Jetzt wird es ernst Frau am Steuer. Die Hafenausfahrt der Vindö Marin ist noch ganz, die Ausfahrt ist mir geglückt |
| Notesundbron auf Wiedersehen |
| 1. Hafenplatz in Saeby (haben das Boot danach noch verholt= |
| Fahrwasser nach Hals... |
| ….Ostseite des Limfjordes |
| Vor der Hafeneinfahrt von Hals |
| Hafen Hals von unserem Privatplatz aus |
| Aalborgbrücke, welche zuerst nicht öffnete wegen betrunkenen Menschen auf der Brücke |
| Wieder mal am Steuer |
| Die Brücken vom Limfjord sind schön. Kurz nach dieser Brücke ist unser "Wind-Parkplatz" in Logstor |
| Westwindiger Limfjord und wir sind geschützt im Kanalhafen |
| der Hafen für die kleinen Boote, |
| unser Hafenplatz |
| Joggingrunde entlang des Kanal Frederik VII |
| Das Wetter war gerade noch nicht nass, der Regen kam danach |
| Die Sonne kam dann einen Tag später zurück |
| Der Kanal bei schönem Wetter |
| Alles Muscheln, keine Steine |
| Das Badehaus, welches gut besucht war von den Badegästen im ungemütlichen Limfjord |
| Feuerwerk in Nyköbing |
| Die letzte Brücke des Limfjords |
| Die Flagge N musste für die Öffnung der Brücken gesetzt werden |
| Stärkung zwischendurch |
| Windräder wie auf Stelzen im Meer |
| Hafeneinfahrt, letzter Hafen des Limfjordes |
| Nordsee |
Sonntag, 9. Juni 2019
AIS
Ja, wir haben erneut Probleme damit!
Wie einige von euch bemerkt haben, stimmt etwas nicht mit dem AIS System bei uns an Bord.
Marinetraffic hat uns als letzten Standpunkt bei unserer Ankunft in Haugesund gesichtet, nicht mal unsere Abfahrt.
Was ist denn dieses Jahr los mit diesem Teil? Seit Haugesund haben wir ein grösseres Problem. Ob dies ein Wackel an einer Kabelverbindung, Korrosion, ein defektes Kabel oder am Raymarine Gerät oder an der Antenne liegt, das wissen wir leider noch nicht. Tatsache ist, dass das Gerät nicht mehr grün leuchtet, sondern seit Haugesund grün zu orange grün komisch aufblinkt. In der Betriebsanleitung ist dieser Fall leider nicht beschrieben. Peter war bereits zweimal zuoberst auf dem Mast und hat dort das Kabel kontrolliert und nichts derart gefunden.
Bei der Überfahrt zu den Shetlands sahen wir nicht immer die Boote welche mit AIS ausgerüstet sind. Nicht mal der Name erschien von den Frachtern und aus nächster Näher verlor unser AIS System sogar den Frachter. Die Verbindung war nicht mehr da. So lief immer der Radar mit, damit wir sehen konnten, wo Schiffe unterwegs waren.
In diesem Winter wurde ein neues Radarkabel im Mast verlegt und das Alte entfernt, ob das ein Grund sein könnte, Verletzung des AIS Kabels?
Dann als wir vor unserem Start in Haugesund das Kuttersegel setzten, war ein heftiges Gewitter plötzlich da und es blitzte einmal sehr stark und da sah ich Stromgeflacker bei der Stromstation, wo wir unser Stromkabel eingesteckt hatten. Es gab auch ein komisches Geräusch am Kutterstag, wo ich mich festhielt. Könnte das noch den Rest gegeben haben, mit unserer Verbindung? Alles Fragen über Fragen.
Was wir auf alle Fälle wissen, dass uns die grosse Motoryacht am Ende des Limfjordes auf seinem AIS gesehen hat, denn dort habe ich noch gefragt, damit wir sicher sind für die erste grosse Überfahrt.
Das von unserem AIS Problem und vielen Dank all denen, welche uns dies gemeldet haben. Wir kämpften zwischen Haugesund und den Shetlands mit diesem nicht funktionierenden Teil.
Mal sehen wie das weiter geht. Morgen um 9 Uhr kommt ein Techniker zu uns an Bord und dann hoffen wir weiter, dass das Problem gelöst werden kann.
Wie einige von euch bemerkt haben, stimmt etwas nicht mit dem AIS System bei uns an Bord.
Marinetraffic hat uns als letzten Standpunkt bei unserer Ankunft in Haugesund gesichtet, nicht mal unsere Abfahrt.
Was ist denn dieses Jahr los mit diesem Teil? Seit Haugesund haben wir ein grösseres Problem. Ob dies ein Wackel an einer Kabelverbindung, Korrosion, ein defektes Kabel oder am Raymarine Gerät oder an der Antenne liegt, das wissen wir leider noch nicht. Tatsache ist, dass das Gerät nicht mehr grün leuchtet, sondern seit Haugesund grün zu orange grün komisch aufblinkt. In der Betriebsanleitung ist dieser Fall leider nicht beschrieben. Peter war bereits zweimal zuoberst auf dem Mast und hat dort das Kabel kontrolliert und nichts derart gefunden.
Bei der Überfahrt zu den Shetlands sahen wir nicht immer die Boote welche mit AIS ausgerüstet sind. Nicht mal der Name erschien von den Frachtern und aus nächster Näher verlor unser AIS System sogar den Frachter. Die Verbindung war nicht mehr da. So lief immer der Radar mit, damit wir sehen konnten, wo Schiffe unterwegs waren.
In diesem Winter wurde ein neues Radarkabel im Mast verlegt und das Alte entfernt, ob das ein Grund sein könnte, Verletzung des AIS Kabels?
Dann als wir vor unserem Start in Haugesund das Kuttersegel setzten, war ein heftiges Gewitter plötzlich da und es blitzte einmal sehr stark und da sah ich Stromgeflacker bei der Stromstation, wo wir unser Stromkabel eingesteckt hatten. Es gab auch ein komisches Geräusch am Kutterstag, wo ich mich festhielt. Könnte das noch den Rest gegeben haben, mit unserer Verbindung? Alles Fragen über Fragen.
Was wir auf alle Fälle wissen, dass uns die grosse Motoryacht am Ende des Limfjordes auf seinem AIS gesehen hat, denn dort habe ich noch gefragt, damit wir sicher sind für die erste grosse Überfahrt.
Das von unserem AIS Problem und vielen Dank all denen, welche uns dies gemeldet haben. Wir kämpften zwischen Haugesund und den Shetlands mit diesem nicht funktionierenden Teil.
Mal sehen wie das weiter geht. Morgen um 9 Uhr kommt ein Techniker zu uns an Bord und dann hoffen wir weiter, dass das Problem gelöst werden kann.
Freitag, 7. Juni 2019
Die zweite lange Überfahrt innerhalb der gleichen Woche....
… und wir sind in Lerwick, Shetland!
Das Wetter ist immer noch sonnig und ruhig hier in Lerwick. Wir haben eine Stunde bekommen, denn hier ist es UTC +1, also gerade eben 21.05 Uhr.
Wir liegen im Päckchen an einer amerikanischen Yacht. Eine junge Familie mit 3 Kindern, soweit ich sehen konnte. Sie leben seit 2 Jahren auf dem Boot.
Eine australische Yacht liegt auch noch im anderen Teil des Hafens, daneben sind Norweger, Dänen und Schweden hier.
Die Überfahrt ist uns geglückt. Konnten nach rund 3 Seemeilen die Segel setzen und die blieben oben bis kurz vor der Einfahrt Lerwick (ca. 205 Seemeilen). Wir kamen gut voran und haben zwei Gewitterzonen hinter uns. Eine Zone blieb länger um uns herum, aber als wir da durch waren, blickte nach dem Nebel der kam sogar noch die Sonne durch.
Danach war es super ohne hartes Segeln. Die Sonne lachte schon früh, aber es war ziemlich eisig kalt draussen.
Wir sind noch etwas durch den Wind aber kurz und gut, wir sind super hier angekommen. Was wir noch prüfen werden ist unser AIS, irgendwie können wir nicht richtig empfangen, wie wir es gewohnt sind, evt. stimmt da etwas nicht mehr (korrodiert oder...).
Euch Allen super schöne Pfingsten und danke für's dran denken und Daumen drücken!!!!
Liebi Grüess d' Peter und Moni
Das Wetter ist immer noch sonnig und ruhig hier in Lerwick. Wir haben eine Stunde bekommen, denn hier ist es UTC +1, also gerade eben 21.05 Uhr.
Wir liegen im Päckchen an einer amerikanischen Yacht. Eine junge Familie mit 3 Kindern, soweit ich sehen konnte. Sie leben seit 2 Jahren auf dem Boot.
Eine australische Yacht liegt auch noch im anderen Teil des Hafens, daneben sind Norweger, Dänen und Schweden hier.
Die Überfahrt ist uns geglückt. Konnten nach rund 3 Seemeilen die Segel setzen und die blieben oben bis kurz vor der Einfahrt Lerwick (ca. 205 Seemeilen). Wir kamen gut voran und haben zwei Gewitterzonen hinter uns. Eine Zone blieb länger um uns herum, aber als wir da durch waren, blickte nach dem Nebel der kam sogar noch die Sonne durch.
Danach war es super ohne hartes Segeln. Die Sonne lachte schon früh, aber es war ziemlich eisig kalt draussen.
Wir sind noch etwas durch den Wind aber kurz und gut, wir sind super hier angekommen. Was wir noch prüfen werden ist unser AIS, irgendwie können wir nicht richtig empfangen, wie wir es gewohnt sind, evt. stimmt da etwas nicht mehr (korrodiert oder...).
Euch Allen super schöne Pfingsten und danke für's dran denken und Daumen drücken!!!!
Liebi Grüess d' Peter und Moni
Donnerstag, 6. Juni 2019
Shetland Inseln
Wann ist das passende Wetterfenster?
Wir sind noch in Haugesund, obwohl wir zuerst dachten, dass wir nach unserem Langschlag nach Kopervik bald zu den Shetlandinseln aufbrechen. Kopervik verliessen wir recht früh, denn wollten wir noch einen Tagesstop in Haugesund einlegen. Zuerst nochmals tanken, an der Pier anlegen und Tags darauf weiter. Wir waren aber einfach noch zu müde, um sofort wieder abzuhauen. Der Wetterbericht wurde immer wieder heruntergeladen, denn Fronten mit Gewittern und starken Böen standen beinahe in jedem Bericht. Der erste Entscheid viel dann mit Abfahrt Freitag in der früh.
Gestern waren wir dann so weit, dass wir sagten der Donnerstag geht doch, warten aber noch auf den heutigen Wetterbericht.
Der Tag beginnt mit einem strahlenden Sonnenschein. Doch waren diese Strahlen sehr grell und ….. bald darauf wurde es schwarz.... und danach folgte ein Gewitterschauer mit Blitz und Donner. Wo waren wir in dieser Zeit? Am Anschlagen des Kuttersegels, wurden jedoch nicht fertig damit, denn der Regen war so was von nass :-) und heftig, dass wir uns an die Wärme verzogen.
Es ist wirklich so, dass wir in den nächsten 1-2 Stunden Norwegen verlassen und zu den Shetlands Kurs aufnehmen. Morgen Abend werden wir dort ankommen.
Die Inseln mit den vielen Schafen und der zig Wollläden, noch viel mehr als hier in Norwegen.
Also drückt uns die Daumen, dass wir nicht all zu viele Gewitterfronten zu Beginn unserer Überfahrt abbekommen. Wir melden uns aus Lerwick.
Wir sind noch in Haugesund, obwohl wir zuerst dachten, dass wir nach unserem Langschlag nach Kopervik bald zu den Shetlandinseln aufbrechen. Kopervik verliessen wir recht früh, denn wollten wir noch einen Tagesstop in Haugesund einlegen. Zuerst nochmals tanken, an der Pier anlegen und Tags darauf weiter. Wir waren aber einfach noch zu müde, um sofort wieder abzuhauen. Der Wetterbericht wurde immer wieder heruntergeladen, denn Fronten mit Gewittern und starken Böen standen beinahe in jedem Bericht. Der erste Entscheid viel dann mit Abfahrt Freitag in der früh.
Gestern waren wir dann so weit, dass wir sagten der Donnerstag geht doch, warten aber noch auf den heutigen Wetterbericht.
Der Tag beginnt mit einem strahlenden Sonnenschein. Doch waren diese Strahlen sehr grell und ….. bald darauf wurde es schwarz.... und danach folgte ein Gewitterschauer mit Blitz und Donner. Wo waren wir in dieser Zeit? Am Anschlagen des Kuttersegels, wurden jedoch nicht fertig damit, denn der Regen war so was von nass :-) und heftig, dass wir uns an die Wärme verzogen.
Es ist wirklich so, dass wir in den nächsten 1-2 Stunden Norwegen verlassen und zu den Shetlands Kurs aufnehmen. Morgen Abend werden wir dort ankommen.
Die Inseln mit den vielen Schafen und der zig Wollläden, noch viel mehr als hier in Norwegen.
Also drückt uns die Daumen, dass wir nicht all zu viele Gewitterfronten zu Beginn unserer Überfahrt abbekommen. Wir melden uns aus Lerwick.
Montag, 3. Juni 2019
Die Reise geht weiter.... und
wir kommen vorwärts …. und erleben so dies und das während der langen Fahrt, was?
Auf der knapp 200 Seemeilen Strecke waren nur ca. 45 Seemeilen mit Motorstrom. Das Wetter war gnädig und blieb trocken, obwohl der Wetterbericht Regen voraussagte.
Unser Start war um einiges später als das grosse Motorboot mit den Deutschen Herren und der 3 köpfigen Segelcrew.
Die Segler sind um 05:00 Uhr mit dem Ziel Egersund gestartet. Der Skipper, ein richtiger deutscher Seemann mit Mütze, etwas rundem Bauch erzählte uns, dass sie schnellstens nach Bergen müssen. Die nächste Crew übernimmt dort das Boot und sie würden das Schiff verlassen. Alle Flüge sind definitiv gebucht. Tja, der Westwind hat auch sie in den Plänen stark gehindert. Sie lagen auch in Logstor, habe das Boot dort am Steg gesehen. So ist es, wenn man innerhalb rund 15 Tagen einen Törn hat, bei dem man unbedingt dort sein muss, da die nächste Crew kommt und diese nach Hause geht, da der Flug nicht wartet. Er hat auf alle Fälle Zeitstress, den wir nicht haben. Weshalb ich dies schreibe ist nämlich das, dass ich gestern Abend so um 20 Uhr Peter so fragte, wo der denke, dass diese Crew in etwa ist. Sie haben kein AIS und somit kann ich sie nicht orten. Als kaum 10 Min. später im Funk der Name eines Bootes zu hören war, den ich kannte und ein Skipper, der kaum Englisch kann, wusste ich gleich, dass genau dieser typische Seebär-Skipper in den Funk spricht und die norwegische Rettung anfunkt.
I have problem wis mei Ruuder, is brochen. Der Rescuemann am Funk versuchte immer wieder herauszufinden, was mit seinem Ruder ist, aber der Seebär verstand nicht recht, was der wollte. Wir hörten danach, als sie den Kanal wechselten nur den Rescuemann. Auf alle Fälle wurden sie abgeschleppt gestern kurz nach 21 Uhr. Das Rettungsboot hatte dann auch so seine Mühe mit ihm zu sprechen, denn sahen sie, dass er das Ruder noch hat, nicht gebrochen ist und eben wo denn sein Problem liege. Das selbe mit der Leine welches Ende wo etc. gelegt werden soll zum Abschleppen. Da ist man gut bedacht, wenn man englisch kann in so einer Situation.
Wir hatten eine schöne Fahrt zu Beginn recht wellig mit Motor und danach bis zum Kopervikhafen (im Haugesund) alles gesegelt.
Um ca. 16 Uhr hatten wir ein Schauspiel der schönen Art. Wir wurden von ca. 8-10 Delphinen begleitet. Sicher 30 Minuten lang flitzten sie dicht vor unserem Bug hin und her. Das war faszinierend, ihnen zuzusehen.
Die lange Fahrt überstanden wir super und die nächste steht kurz bevor. Wir werden mit einem Zwischenstopp in Haugesund (tanken) in einem langen Schlag direkt zu den Shettland Inseln segeln. Wann wir starten steht noch nicht ganz fest, jedenfalls spätestens am Mittwochmorgen.
Dies so die News, jetzt kommen wir endlich vorwärts.
Auf der knapp 200 Seemeilen Strecke waren nur ca. 45 Seemeilen mit Motorstrom. Das Wetter war gnädig und blieb trocken, obwohl der Wetterbericht Regen voraussagte.
Unser Start war um einiges später als das grosse Motorboot mit den Deutschen Herren und der 3 köpfigen Segelcrew.
Die Segler sind um 05:00 Uhr mit dem Ziel Egersund gestartet. Der Skipper, ein richtiger deutscher Seemann mit Mütze, etwas rundem Bauch erzählte uns, dass sie schnellstens nach Bergen müssen. Die nächste Crew übernimmt dort das Boot und sie würden das Schiff verlassen. Alle Flüge sind definitiv gebucht. Tja, der Westwind hat auch sie in den Plänen stark gehindert. Sie lagen auch in Logstor, habe das Boot dort am Steg gesehen. So ist es, wenn man innerhalb rund 15 Tagen einen Törn hat, bei dem man unbedingt dort sein muss, da die nächste Crew kommt und diese nach Hause geht, da der Flug nicht wartet. Er hat auf alle Fälle Zeitstress, den wir nicht haben. Weshalb ich dies schreibe ist nämlich das, dass ich gestern Abend so um 20 Uhr Peter so fragte, wo der denke, dass diese Crew in etwa ist. Sie haben kein AIS und somit kann ich sie nicht orten. Als kaum 10 Min. später im Funk der Name eines Bootes zu hören war, den ich kannte und ein Skipper, der kaum Englisch kann, wusste ich gleich, dass genau dieser typische Seebär-Skipper in den Funk spricht und die norwegische Rettung anfunkt.
I have problem wis mei Ruuder, is brochen. Der Rescuemann am Funk versuchte immer wieder herauszufinden, was mit seinem Ruder ist, aber der Seebär verstand nicht recht, was der wollte. Wir hörten danach, als sie den Kanal wechselten nur den Rescuemann. Auf alle Fälle wurden sie abgeschleppt gestern kurz nach 21 Uhr. Das Rettungsboot hatte dann auch so seine Mühe mit ihm zu sprechen, denn sahen sie, dass er das Ruder noch hat, nicht gebrochen ist und eben wo denn sein Problem liege. Das selbe mit der Leine welches Ende wo etc. gelegt werden soll zum Abschleppen. Da ist man gut bedacht, wenn man englisch kann in so einer Situation.
Wir hatten eine schöne Fahrt zu Beginn recht wellig mit Motor und danach bis zum Kopervikhafen (im Haugesund) alles gesegelt.
Um ca. 16 Uhr hatten wir ein Schauspiel der schönen Art. Wir wurden von ca. 8-10 Delphinen begleitet. Sicher 30 Minuten lang flitzten sie dicht vor unserem Bug hin und her. Das war faszinierend, ihnen zuzusehen.
Die lange Fahrt überstanden wir super und die nächste steht kurz bevor. Wir werden mit einem Zwischenstopp in Haugesund (tanken) in einem langen Schlag direkt zu den Shettland Inseln segeln. Wann wir starten steht noch nicht ganz fest, jedenfalls spätestens am Mittwochmorgen.
Dies so die News, jetzt kommen wir endlich vorwärts.
Samstag, 1. Juni 2019
Norwegen steht bevor denn...
wir haben das Westende des Limfjordes erreicht
Eigentlich wollte ich Fotos in den Blog stellen, aber das Internet hier ist zu schwach.
Wir sind in Thyboron noch Dänemark und morgen Sonntag werden wir Dänemark verlassen mit dem Ziel am Montagnachmittag in der Nähe von Stavanger anzukommen.
Hier im Hafen hat es einige Deutsche, welche in der Früh auch gegen Norden segeln/fahren. Der Wind kommt von der guten Seite, dass wir in die Nordsee stechen können. Der eine Deutsche, der mit einer grossen Motoryacht im Hafen liegt hat uns bei unserer Ankunft gesagt, ob wir evt. noch Diesel benötigen, denn der sei Alle. Sie hätten alles gebunkert. Wenn er mit Vollgas (27 Knoten) unterwegs ist, verbraucht er 700 Liter in der Stunde....! Das ist eine teure Sache, deshalb will er morgen schnellstens mit dem Südwestwind ab nach Norwegen.
Unsere Küche blieb heute wegen zu guten Fisch-, Krabbenmenüs im Hafenrestaurant geschlossen.
Der Weg von Nykobing bis hier hin verlief wie meistens mit Motor. Der Wind bliess von Westen woher den sonst und die Wellen waren kurz und blöd, es schüttelte uns rauf und runter. Eine Salzwsserdusche direkt ins Gesicht bekam ich bereits kurz nach dem Auslaufen, als ich die Bugleine abschlug. Da schaut man nach unten und sieht so etwas weisses, welches langsam nach oben kommt.... und schneller als man denkt ist man bereits nass.
Peter erwischte es beim Demontieren der Flagge N, welche wir für die Brückendurchfahrt setzen mussten. Wellig, spritzig und danach ist man salzgeduscht.
Morgen wird oder soll es besser kommen, denn der Wind wird uns schieben oder kommt von achtern. Mal sehen ob dies so kommen wird.
Bis dahin sagen wir gute Nacht und en schöne Sunntig.
Eigentlich wollte ich Fotos in den Blog stellen, aber das Internet hier ist zu schwach.
Wir sind in Thyboron noch Dänemark und morgen Sonntag werden wir Dänemark verlassen mit dem Ziel am Montagnachmittag in der Nähe von Stavanger anzukommen.
Hier im Hafen hat es einige Deutsche, welche in der Früh auch gegen Norden segeln/fahren. Der Wind kommt von der guten Seite, dass wir in die Nordsee stechen können. Der eine Deutsche, der mit einer grossen Motoryacht im Hafen liegt hat uns bei unserer Ankunft gesagt, ob wir evt. noch Diesel benötigen, denn der sei Alle. Sie hätten alles gebunkert. Wenn er mit Vollgas (27 Knoten) unterwegs ist, verbraucht er 700 Liter in der Stunde....! Das ist eine teure Sache, deshalb will er morgen schnellstens mit dem Südwestwind ab nach Norwegen.
Unsere Küche blieb heute wegen zu guten Fisch-, Krabbenmenüs im Hafenrestaurant geschlossen.
Der Weg von Nykobing bis hier hin verlief wie meistens mit Motor. Der Wind bliess von Westen woher den sonst und die Wellen waren kurz und blöd, es schüttelte uns rauf und runter. Eine Salzwsserdusche direkt ins Gesicht bekam ich bereits kurz nach dem Auslaufen, als ich die Bugleine abschlug. Da schaut man nach unten und sieht so etwas weisses, welches langsam nach oben kommt.... und schneller als man denkt ist man bereits nass.
Peter erwischte es beim Demontieren der Flagge N, welche wir für die Brückendurchfahrt setzen mussten. Wellig, spritzig und danach ist man salzgeduscht.
Morgen wird oder soll es besser kommen, denn der Wind wird uns schieben oder kommt von achtern. Mal sehen ob dies so kommen wird.
Bis dahin sagen wir gute Nacht und en schöne Sunntig.
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